Windisch

Ein begrünter Mittelstreifen ist das neue Hauptmerkmal

Geplant ist, die Fundationsschicht und den Fahrbahnbelag der Hauserstrasse zu ersetzen. Entstehen wird ein begrünter Mittelstreifen.

Geplant ist, die Fundationsschicht und den Fahrbahnbelag der Hauserstrasse zu ersetzen. Entstehen wird ein begrünter Mittelstreifen.

Neue Fahrbahn, neue Werkleitungen, mehr Sicherheit: Die Hauserstrasse in Windisch soll auf einer Länge von rund 250 Metern – zwischen dem Kreisel Harmonie bis zur Einfahrt Bergstrasse – saniert und neu gestaltet werden.

Konkret vorgesehen ist, die Fundationsschicht und den Fahrbahnbelag der Hauserstrasse in Windisch zu ersetzen und die Strassenentwässerung zu erneuern. Geschaffen wird – als eines der Hauptmerkmale – ein begrünter Mittelstreifen mit Bäumen und Strassenbeleuchtung. Die Fahrspurbreite ist auf 3,25 Meter festgelegt.

Weiter sind in beiden Fahrtrichtungen 1,25 Meter breite Radstreifen geplant. Die Gehwege auf der gesamten Baulänge entlang der Strasse auf beiden Seiten sind 2 Meter breit. Im Bereich der Römerstrasse soll eine Fussgängerschutzinsel entstehen. Die neuen Busbuchten im Bereich des Gemeindehauses sind für Gelenkbusse ausgelegt.

Der Knoten Bergstrasse soll mit einer Mittelzone ausgestaltet, die bestehende Leitplanke entfernt werden.

Wesentliche Bestandteile der Gestaltung seien die Bäume im Strassenbereich sowie die Einbindung der Vorplätze bei der Überbauung Fehlmannmatte und beim Dorfzentrum, so das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) in seinen Ausführungen. Die Projektpläne liegen bis 15. Mai in der Gemeindeverwaltung Windisch auf.

In einem schlechten Zustand

Der Hintergrund: Die Hauserstrasse führt ab der Zürcherstrasse Richtung Autobahnanschluss. «Im kantonalen Strassennetz hat sie neben der Verbindungsfunktion für die Region Brugg eine hohe Bedeutung zur Anbindung an das übergeordnete Nationalstrassennetz», hält das BVU fest.

Gemäss Zählungen aus dem Jahr 2008 weist die Strasse einen durchschnittlichen täglichen Verkehr von 16 300 Fahrzeugen auf.

Der Zustand der Strasse sei schlecht, so das BVU weiter. «Sie weist zahlreiche Schäden am Belag und an den Randabschlüssen auf.» Auch seien die beiden Busbuchten sanierungsbedürftig und es stünden ebenfalls dringende Werkleitungssanierungen – Kanalisation und Wasserleitung – der Gemeinde an.

Rücksicht auf römisches Forum

Im Bereich des Strassen- und Werkleitungsbaus liegen die Überreste des römischen Forums von Vindonissa. «Diese sollen möglichst unversehrt im Boden bleiben», führt das BVU aus. Deshalb seien die Werkleitungen in Absprache mit der Kantonsarchäologie so geplant worden, «dass auch auf den gut erhaltenen Aussenbereich des Forums Rücksicht genommen wird».

Die Gesamtkosten sind auf 2,035 Mio. Franken veranschlagt, der Anteil der Gemeinde Windisch beträgt 895 400 Franken. Im Oktober des letzten Jahres hat der Einwohnerrat Windisch dem Projekt zugestimmt. Abgeschlossen sein soll die Sanierung und Umgestaltung gemäss technischem Bericht bis Herbst 2014.

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