Bözen

Dritte Viva Sportstafette – Über Schlammpisten zum Bobby-Car-Rennen

Das Rutschen über die nassen Planen bringt den Teilnehmern Abkühlung.

Das Rutschen über die nassen Planen bringt den Teilnehmern Abkühlung.

Zum dritten Mal fand die Viva Sportstafette mit sieben ausgefallenen Disziplinen in Bözen statt. Bei über 30 Grad und stechender Sonne im Rücken, freuten sich die Kandidaten sogar, sich im nassen Dreck zu wälzen.

Die Turnhalle in Bözen befindet sich auf einem Hügel. Um in den Hinterhof der Turnhalle zu gelangen, läuft man an zwei Haupteingängen vorbei. Das Erste was einem ins Auge sticht, wenn man diesen betritt, sind die vielen Leute in Sportkleidern. Die einen liegen auf dem kühlen, nassen Gras, andere versuchen, sich den Schweiss von ihren überhitzten Oberkörpern zu wischen. Die Stimmung: ausgelassen und positiv. Kein Lüftchen weht, keine Wolke hängt am Himmel. Sonnenschein bei über 30 Grad. Perfekt für einen Stafettenlauf.

Die Viva Sportstafette, organisiert vom STV Bözen, findet schon zum dritten Mal statt. Für diesen einen Tag werden einzelne Strassen gesperrt, Hindernisparcours aufgebaut und unzählige Biere kaltgestellt.«Der Stafettenlauf hat sich jetzt im dritten Jahr gut etabliert. Wir fingen 2014 mit 20 Teams an und heute zählen wir schon 25 Teams, die von überall her kommen», so Sven Kistler, Vereinspräsident des STV Bözen.

«Um an der Stafette teilzunehmen, muss man keinem Sportverein angehören. Dieses Jahr nimmt beispielsweise ein Team aus der Hirslanden Klinik Aarau teil. Wir wollten bewusst etwas Einfaches organisieren und keine Stafette, die auf Sportvereine ausgerichtet ist. Wichtig für die Teilnahme ist, dass man vielleicht ein bisschen sportlich ist, damit man beispielsweise den Hindernislauf schaffen kann.

Ein Team aus acht Personen

Weiter sollte man ein Team von idealerweise acht Personen stellen können. Erfüllt man diese Bedingungen, dann ist man schon beim Lauf dabei», erklärt Kistler mit deutlicher Freude in seiner Stimme. «Man braucht auch nicht aus der Region zu kommen. Wir hatten in einem Jahr sogar ein Team aus München am Start», erzählt Kistler stolz.

Die Stafette besteht aus sieben Disziplinen. Die Erste ist ein Hindernislauf. Überwindet man diesen, darf der nächste Wettläufer mit dem Bike losfahren. Dieser muss erst eine Strecke runter und danach über Stock und Stein wieder hochfahren. Die Stafette wird dem Crosslauf-Läufer weitergereicht. Dieser rennt eine Schlammpiste durch und klettert einen kleinen Hügel hoch. Weiter gehts zum Bobby-Car-Rennen. Die Strecke führt einen Hügel runter, wo auch schon die nächsten beim Poschtiwägeli-Rennen warten.

Einer stösst den anderen

Einer sitzt im Wagen, der andere stösst ihn an. In der Mitte der Strecke gibts dann einen Tausch. Die nächste Disziplin ist der Hill Run. Dabei joggt der Teilnehmer den Hügel zur Turnhalle hoch. Die letzte Disziplin ist der Vivathlon. Der Wettläufer überwindet erst den Hindernislauf und muss danach fünf Ballons mit einem Gewehr abschiessen. Für jeden nicht getroffenen Ballon gibt es eine Strafrunde durch den Hindernisparcours.

Nach der Siegerehrung am Ende des Tages lädt der STV Bözen noch zur anschliessenden Viva-Party in der Turnhalle Bözen ein. Wer Lust hat, so einen Stafettenlauf mitzuerleben, bekommt die Gelegenheit an der nächsten Viva Sportstafette am 26. August 2017.

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