Bulgarien
Diese vier Brugger Karatekas sind für die EM selektioniert

Dank ausgezeichneten Resultaten und vielen Medaillenplätzen reisen Maya Schärer, Luca Spitz, Silvia Hirt und Dielza Ulluri nach Bulgarien.

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Sie dürfen an die EM: Maya Schärer, Luca Spitz, Silvia Hirt und Dielza Ulluri. zvg

Sie dürfen an die EM: Maya Schärer, Luca Spitz, Silvia Hirt und Dielza Ulluri. zvg

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Vier Brugger Karatekas haben sich die Fahrkarten an die Nachwuchs-EM gesichert. Durchgeführt wird diese vom
17. bis 19. Februar in Sofia, Bulgarien. Das Brugger Quartett – bestehend aus Maya Schärer, Luca Spitz, Dielza Ulluri und Silvia Hirt – glänzte im vergangenen Jahr durch viele Podestplätze an internationalen Turnieren, an denen zum Teil über 25 Nationen am Start waren.

Maya Schärer startet für das schweizerische Karate-Nationalkader in der Kategorie U21 -50 kg, Luca Spitz in der Kategorie U18 -61 kg, Dielza Ulluri in der Kategorie U21 -68 kg und Silvia Hirt in der Kategorie U18 -53 kg. «Die Hoffnung auf Edelmetall, untermauert durch die guten Resultate der Brugger in der vergangenen Wettkampfsaison, sind auch für diese Europameisterschaft berechtigt», ist der Chef Leistungssport, Daniel Humbel, überzeugt.

Karate wird olympisch

Mit der Aufnahme von Karate ins olympische Programm erfährt die Kampfsportart einen komplett neuen Stellenwert als Sportdisziplin, fügt Humbel an. Karate wird zum ersten Mal als Disziplin an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio ausgetragen. Um an der internationalen Spitze dabei zu sein, ist ein Trainingsaufwand in den Nachwuchskategorien von 15 bis 17 Trainingsstunden nötig, führt Humbel aus. Später bei der Elite (Teilnahme ab 18 Jahren möglich), steigt dieser Trainingsaufwand dann auf 22 bis 28 Stunden pro Woche an. «Dies bedeutet schon jetzt mehrere Trainingseinheiten pro Tag», so der Chef Leistungssport. «Neben der Technik werden auch die Kraft, die Ausdauer, die mentalen und taktischen Komponenten trainiert.» (az)