Jubiläum

Die Zukunft ist digital

Mit einem Diner, unterbrochen mit inspirierenden Referaten, feiert die AIHK Region Brugg ihr 100-Jahr-Jubiläum.

Mit einem Diner, unterbrochen mit inspirierenden Referaten, feiert die AIHK Region Brugg ihr 100-Jahr-Jubiläum.

Die AIHK Region Brugg feiert ihr 100-Jahr-Jubiläum – Referenten fordern dazu auf, mutig in die Zukunft zu schreiten.

Mutig und innovativ sein – das ist die Botschaft, die die Referenten Urs Hofmann (Regierungsrat), Remo Lütolf (Vorsitzender Geschäftsleitung ABB Schweiz) und Marianne Wildi (Präsidentin AIHK Aargau) den Teilnehmern an der 100-Jahr-Feier der AIHK Region Brugg überbrachten.

Im von BWZ-Lernenden geschmückten Campussaal liessen es sich Vertreter aus Wirtschaft und Politik bei einem Diner gut gehen. Zwischen den Gängen sorgten die Referenten für Nahrung für das Hirn. Aufgelockert wurde das Ganze durch die Band Swinging Jazz Circus.

Hightech-Standort Brugg

Nach der Begrüssung durch Andreas Heinemann, Präsident AIHK Region Brugg, schaute Regierungsrat und Landstatthalter Urs Hofmann in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft der Aargauer Wirtschaft. Dabei betonte er, wie wichtig der Standort Brugg für die Hightech-Industrie und für Start-ups sei. «Wir wollen, dass der Aargau als Technologiestandort wahrgenommen wird», sagte Hofmann. Dabei enorm wichtig sei die Digitalisierung, bei der vor allem noch Entwicklungsbedarf im Know-how beim Management und bei Mitarbeitenden besteht. «Die Unternehmen sind gefordert, ihre Mitarbeiter auf dem Weg in die Digitalisierung mitzunehmen», so Hofmann.

Welchen positiven Einfluss Digitalisierung auf Schweizer Unternehmen haben kann, führte – nach der Rüeblisuppe und vor dem Hauptgang mit Kartoffelgratin und Kalbfleisch – Remo Lütolf aus. Am Beispiel der Firma Wander AG, die den Ovo-Aufstrich «Crunchy Cream» produziert, zeigte er auf, dass die Digitalisierung dazu führt, dass wieder mehr Produkte in der Schweiz angefertigt werden können. Früher wurde der Aufstrich in Belgien produziert, heute wieder in der Schweiz. Gelungen ist dies, weil der Produktionsprozess vollständig digitalisiert wurde. Lütolf, der Mitte Jahr als ABB-Schweiz-Chef zurücktreten wird und als designierter Ruag-Präsident gilt, forderte die Unternehmer dazu auf, Innovation zuzulassen. «Es braucht Mut», sagte er. «Und Scheitern gehört dazu. Wir müssen in unserer Kultur daran arbeiten, dass man nicht mehr als Versager dasteht, wenn man mal scheitert.»

In ihrem Referat forderte AIHK-Aargau-Präsidentin Marianne Wildi die Unternehmen auch dazu auf, sich gegenseitig zu unterstützen. «Ich wünsche mir, dass wir voneinander lernen.» Sie betonte, dass Führungspersonen nicht meinen dürften, dass sie es besser wissen, weil sie der Chef sind. «Sich auf Ideen einlassen und Mitarbeitende einzustellen, die neue Inputs bringen, ist wichtig.»

Inputs haben Wildi sowie Lütolf und Hofmann den Anwesenden auf jeden Fall gegeben. Den meisten dürfte klar geworden sein, dass es nicht schlau ist, sich der Digitalisierung zu verschliessen – zum Wohle des Unternehmens.

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