Einwohnerrat Brugg
Die Zivilschutzanlage Stäblistrasse wird saniert

Im Brugger Einwohnerrat unbestritten war der Kredit für die Erneuerung und Umnutzung der Zivilschutzanlage Stäblistrasse.

Janine Müller
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Rathaus Brugg

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Aargauer Zeitung

Die Installationen und Anlagen der Zivilschutzanlage Stäblistrasse sind veraltet und entsprechen nicht mehr den Vorgaben von Bund und Kanton. Eine Erneuerung und Umnutzung sind entsprechend nötig. Der notwendige Erneuerungsbedarf wurde erhoben und ein Sanierungsprojekt erarbeitet. Gleichzeitig soll auch wieder ein Führungsstandort für die ZSO eingerichtet werden.

Laut Stadtrat ist die vorhandene Bruttogesamtfläche für den künftigen Betrieb eines gemeinsamen Führungsstandorts von ZSO (Zivilschutzorganisation) und RFO (Regionales Führungsorgan) genügend. Die Zusammenlegung vereinfache die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen im Einsatz und habe in Zukunft auch finanzielle Einsparungen in den Bereichen Betrieb und Unterhalt sowie für die Ver- und Entsorgung zur Folge.

Sinnvoll, Führung in Brugg zu stationieren

Das Sanierungsprojekt war unumstritten. Dem entsprechenden Kredit von rund 1,36 Mio. Franken stimmte der Brugger Einwohnerrat am Freitagabend ohne Gegenstimmen zu. Fraktionsübergreifend war klar, dass etwas gemacht werden muss. «Es ist wichtig, dass RFO und die ZSO am gleichen Ort sind», hielt Willi Wengi von der FDP fest. Julia Geissmann (CVP) ergänzte: «Es ist wichtig, dass der Führungsstab eine zeitgemässe Infrastruktur hat.» Für die Grünen sprach Yves Gärtner. Er konnte aus eigener Erfahrung sagen, dass das Provisorium in Lupfig «räumlich nicht optimal ist» und es Sinn mache, die Führung in Brugg zu stationieren.

Im Anschluss an die Einwohnerratssitzung bedankte sich die ZSO auf ihrer Facebook-Seite für die Unterstützung des Einwohnerrats. Verläuft alles reibungslos, können ab März 2019 die definitiven Submissionen und die Detailplanung erfolgen. Die Sanierungsarbeiten sollen im Juni 2019 beginnen und Ende Jahr abgeschlossen sein. Das Projekt wird durch die Stadt Brugg vorfinanziert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch den Bund und über Ersatzbeiträge.

Stadtrat nimmt Postulat entgegen

Die Brugger Einwohnerräte – 47 von 50 waren anwesend – haben am Freitagabend alle zehn Einbürgerungsanträge ohne Gegenstimme gutgeheissen.

Mehr Diskussionen gab es zum Postulat von Silvia Kistler (FDP) und Rita Boeck (SP). Die beiden Politikerinnen machten sich stark für hindernisfreie Wege und Plätze für den Fussverkehr in der Stadt Brugg. Der Stadtrat signalisierte, dass er das Postulat entgegennimmt. Allerdings verlangte CVP-Einwohnerrätin Angelika Curti, dass darüber abgestimmt wird. Letztlich stimmte der Einwohnerrat der Überweisung mit 36 zu 5 zu. (jam)