Neujahrsapéro

Die Windischer lassen sich im Campussaal verwöhnen

Gemeindepräsidentin Heidi Ammon blickt am Neujahrsapéro auf 2019 zurück und gibt das Jahresmotto bekannt.

Der Unterschied ist frappant: Noch bis vor zwei Jahren organisierte die Gemeinde Windisch den Neujahrsapéro für die Bevölkerung im offenen und nicht besonders gemütlichen Campussaal-Foyer gleich unterhalb der Treppe. Am Montagabend waren die Gäste nun zum zweiten Mal in den grossen und stimmungsvoll beleuchteten Campussaal eingeladen.

Vor der Eingangstüre wurden die Windischerinnen und Windischer persönlich von Gemeindepräsidentin Heidi Ammon (SVP) und Vizepräsidentin Rosi Magon (SP) begrüsst. Auf den weiss gedeckten Apéro-Tischchen waren Blätterteigschnecken bereitgestellt. Die einheimische Musikgesellschaft Eintracht unter der Leitung von Pascal Gruber gab dem Anlass mit ihrer sorgfältigen Werkausauswahl und der stattlichen Zahl engagierter Mitglieder einen festlichen Rahmen. «Hier sollte man tanzen, denn es hat noch so viel Platz», sagte eine gut gelaunte Windischerin. Von den rund 7700 Einwohnern folgten etwa 70 der Einladung zum Neujahrsapéro. Unter den Gästen waren auch Verwaltungsangestellte sowie Stadtammann Barbara Horlacher und Vizeammann Leo Geissmann aus Brugg anzutreffen.

Der Gemeinderat steht nicht überall in der Führungsverantwortung

In ihrem Jahresrückblick verwies Gemeindepräsidentin Heidi Ammon auf die in den Verwaltungsabteilungen erreichten Jahresziele, die Einführung der digitalen Geschäftsverwaltung, Fortschritte in der Wasserversorgung und bei der Planung der Schulinfrastruktur. Mit Verweis auf die jüngsten Probleme in der Schulpflege Windisch sagte Ammon: «Seit Längerem beschäftigt uns die Schulpflege.» Dabei handle es sich um die strategische Führungsebene der Schule. Dass der Gemeinderat hier nicht in der Führungsverantwortung ist, sei nicht allen klar. Ammon lobte die Schulpflegepräsidentin und deren transparente Kommunikation.

Die Wahl eines neuen Jahresmottos fiel Ammon schwer. Sie entschied sich für das Zitat von Autor Emanuel von Bodmann: «Man muss vieles übersehen, um schauen zu können.» Den Anwesenden wünschte sie Gesundheit und ein ausgewogenes Jahr des Hinsehens.

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