Birrfeld
Die Waldohreule ist Vogel des Jahres: Sie liebt den Flugplatz Birrfeld

Erneut kann man die Waldohreule, Vogel des Jahres, beim Flugplatz Birrfeld beobachten. Der ortstreue Vogel hat es sich einmal mehr auf einer der zahlreichen Föhren beim Parkplatz gemütlich gemacht und beobachtet das Geschehen rund um den Flugplatz.

Drucken
Teilen
Waldohreule sitzt auf einer Föhre beim Parkplatz. Daniel Schneeberger

Waldohreule sitzt auf einer Föhre beim Parkplatz. Daniel Schneeberger

Daniel Schneeberger

Die Waldohreule benötigt vor allem offenes Gelände mit niedrigem Pflanzenwuchs, was an diesem Ort ideal gegeben ist.

Wälder bieten diesem Vogel nur dann hinreichend Lebensraum, wenn es dort ausreichend Freiflächen für die Jagd gibt. Er nutzt diesen Ort als Ruheplatz während des Tages sowie als Brutrevier.

Die Waldohreule zieht dabei Nadelbäume vor, die ihr ausreichend Deckung bieten, was einen Fotografen oft herausfordert, ist die Sicht doch vielfach sehr eingeschränkt. Zudem sind die Föhren auf dem Flugplatz Birrfeld sehr dicht, was eher wenig Licht einfallen lässt.

Die Flugplatzeule ist ein sehr dankbares Objekt und sie lässt sich kaum stören, sondern beobachtet interessiert, was unter ihr am Boden passiert.

«Uuh» erklingt es bei Dunkelheit

Die Waldohreule jagt während der Dämmerung und in der Nacht. Nach einer ersten Jagd ruht sie sich aus und startet gegen Morgen nochmals zu einem Beutezug. Der Flug ist geräuschlos. Der Vogel ortet die Beute optisch und akustisch.

Auch ein Beutezug von seiner Warte aus gehört zum Jagdverhalten. Als Beute bevorzugt die Waldohreule Mäuse, verschmäht aber auch einmal einen kleinen Singvogel nicht.

Bei Dunkelheit ist der Ruf in sehr kurzen Abständen gut zu hören. Das monotone «uuh» hallt vernehmlich durch die Nacht und ist hoffentlich irgendwo von einem Partner zu hören.

Die Waldohreule in den Föhren des Flugplatzes Birrfeld ist sicherlich einmal eine Suche und eine Beobachtung wert, sieht man doch nicht alle Tage Eulen in freier Natur. (az)

Aktuelle Nachrichten