Brugg/Windisch

Die Unternehmer sorgen für Leben und Bewegung in Brugg und Windisch

Hoch die Gläser: Auf ein gesundes und erfolgreiches 2019 angestossen haben die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Brugg und Windisch im Campussaal am Dienstagabend.

Im ungezwungenen Rahmen und bestens gelaunt sind die Unternehmerinnen und Unternehmer ins Gespräch gekommen am Dienstagabend: Die Stadt Brugg und die Gemeinde Windisch haben zum gemeinsamen Neujahrsempfang eingeladen. Anwesend waren ebenfalls Vertreter von Organisationen, Verwaltung und Politik.

Mit diesem Anlass sollen der Dank ausgesprochen und die Wertschätzung zum Ausdruck gebracht werden, sagte Barbara Horlacher, Stadtammann in Brugg. Denn die Unternehmer bieten Arbeitsplätze und versorgen die Region zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern «mit fast allem, was wir brauchen». Mit diesem Wirken, fuhr Barbara Horlacher fort, tragen die Unternehmer wesentlich zum Funktionieren der Gesellschaft bei und zur Attraktivität der Region.

Diesen Aussagen stimmte Heidi Ammon zu, Gemeindepräsidentin in Windisch. Ein Unternehmer brauche Ausdauer und Durchhaltewillen, müsse Verantwortung übernehmen. Das Jahresende bedeute nicht nur zurück-, sondern auch vorwärtszuschauen. Für ihre Jahresziele hat Heidi Ammon den Satz von Aristoteles gewählt: «Das Leben besteht in der Bewegung.» Gerade die Unternehmer mit ihren Innovationen, führte die Gemeindepräsidentin aus, tragen viel dazu bei, dass die beiden Gemeinden leben, sich bewegen. Die Umsetzung kreativer Ideen aber sei nicht immer einfach, räumte sie ein und erwähnte die Rahmenbedingungen und Ansprüche sowie das Stichwort Innenverdichtung.

Wie die Herangehensweise sein kann, zeigte Alex Römer auf, Arealentwickler bei den Hiag Immobilien. «Als Unternehmen», stellte er fest, «müssen wir uns so aufstellen, dass wir effektiv und effizient wahrnehmen, was um uns herum passiert, damit wir adäquat agieren können.» Vieles sei im Fluss, alles verändere sich immer schneller, Pläne seien oft schon bei der Fertigstellung veraltet.

Die Hiag verstehe sich als Immobilienpartner von Unternehmen und Gemeinden, sagte Römer in seinem Referat unter dem Titel «Arealentwicklung mit Weitsicht». Als Themen bei der Entwicklung von – grossen – Arealen nannte er neben den Zonierungs- und Erschliessungsfragen, dem städtebaulichen Kontext oder der politischen Dimension unter anderem auch die Verpflegungsmöglichkeiten, die Orte für Zusammenkünfte, der Mix von Mietern, der Austausch sowie die geteilte Infrastruktur.

Als wichtig für die Hiag bezeichnete Römer das Kunzareal in Unterwindisch. Dieses sei mit Emotionen verbunden und habe einen schönen Entwicklungsstand erreicht. Auf dem Reichholdareal in Hausen/Lupfig werde derzeit vor allem im Hintergrund gearbeitet, erklärte er. In Kürze beginne die zweite Etappe der Altlastensanierung.

Heidi Ammon lobte das Engagement von Alex Römer und der Hiag. Sie habe viel gelernt und hoffe, auch künftig solche Investoren zu haben, die ihre Ideen und Pläne frühzeitig präsentieren, die sich Zeit nehmen, den Dialog suchen und zuhören können.

Meistgesehen

Artboard 1