Vor zwei Jahren wurde die Swiss Shooting Range in Schinznach-Dorf saniert, nun wird sie erneut umgebaut. Grund dafür sind die positiven Rückmeldungen der Kunden und die hohe Auslastung. «Oft ist der Schiesskeller schon drei Monate im Voraus ausgebucht», sagt Besitzer Martin Eerhard. Mit dem Umbau werden die Räumlichkeiten doppelt so gross wie bisher. Neu gibt es zwei Schiessbahnen statt einer. Die alte Schiessbahn wird in fünf einzelne Bahnen unterteilt, um das Standschiessen zu trainieren. Die neue Bahn bleibt offen und dient zum Training des dynamischen Schiessens. Ein Angebot, das oft von Polizisten und Grenzbeamten genutzt wird, wie Eerhard sagt.

Mit dem Umbau wird auch das ganze Raumdesign etwas moderner, und statt eines bleiernen Kugelfangs wird auf der neuen Schiessbahn einer aus Gummi montiert. Dieser gehört zum Standard einer modernen Schiessanlage, da er den Lärm besser reduziert und weniger schädlich ist für die Gesundheit und die Umwelt. Der Umbau wird voraussichtlich Mitte März abgeschlossen sein, dann öffnet die Swiss Shooting Range ihre Tore wieder.

Als Martin Eerhard den Schiesskeller vor zwei Jahren übernahm, war dieser in einem schlechten Zustand. Eerhard verhalf der Anlage zu neuem Glanz und baute sie kontinuierlich auf. Damals hätte er nicht mit einem derart grossen Andrang gerechnet, doch schon bald kristallisierte sich heraus, dass eine Erweiterung der Swiss Shooting Range unumgänglich ist.

Neuer Verein gegründet

Seit dem September 2016 existiert in Schinznach-Dorf zudem der Verein Dynamic Shooting Scorpion. Der Verein trainiert zweimal wöchentlich in der Swiss Shooting Range und hat es sich zum Ziel gesetzt, das dynamische Schiessen zu fördern und zu erhalten.

Die Swiss Shooting Range hat die ganze Woche von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Schiesskeller-Besitzer stellt verschiedene Handfeuerwaffen zu Verfügung, diese können ausgeliehen und zum Trainieren verwendet werden.