Hausen
Die Stiftung Domino freut sich auf den Wohnheim-Neubau

Die soziale Institution verzeichnet ein positives Jahr 2012 – im September 2013 wird ein Jubiläum gefeiert. Der Anlass? «Die Einweihung der Regionalen Werkstatt Windisch mit 40 Plätzen im September 1983», sagt Peter Müller, Präsident der Stiftung.

Elisabeth Feller
Drucken
Neuer, eleganter Schriftzug für die Stiftung Domino in Hausen. EF.

Neuer, eleganter Schriftzug für die Stiftung Domino in Hausen. EF.

«Mit viel Schwung in die Zukunft» titelte die az im Januar – und spielte damit auf die Umbenennung der «Stiftung für Behinderte Region Brugg-Windisch» in Stiftung Domino an.

Der grüne, elegante Schriftzug ist Ausdruck dieses Elans, der laut Stiftungsrat anhalten soll. Doch bevor Projekte vorgestellt werden, wurde an der gestrigen Medienorientierung auf das Jahr 2012 zurückgeblickt. «Es verlief erfreulich», sagte Stiftungsrat Emil Inauen und verwies auf das Jahresergebnis (siehe Box).

Die Stiftung Domino

Das Jahr 2012 verlief für die Stiftung Domino erfreulich, was sich im positiven Betriebsergebnis von 138 914 Franken niederschlägt. Die Erträge der Produktion und Dienstleistungen sind vergleichbar mit dem Vorjahr, wenn man auch Fremdarbeiten und Materialaufwand einrechnet, die je nach Aufträgen - etwa in der Mechanik - unterschiedlich ausfallen können. Das Platzangebot blieb 2012 unverändert. Die Stiftung Domino bietet heute über 150 geschützte Arbeits-, Beschäftigungs- und Therapiebetreuungsplätze sowie
51 Wohnplätze. (AZ)

Neubau: 2018 bezugsbereit

Zahlen allein können nicht «sprechen». Es gibt noch sehr viel anderes, das den Erfolg der an drei Standorten – «Mikado» in Windisch; Wohnheim und Werkstatt in Hausen – situierten Institution belegt, die Behindertenförderung so betreibt, dass sie in der Region hohes Ansehen geniesst.

Zu diesem anderen zählt beispielsweise die Weiterarbeit am Qualitätsmanagement (QM), die Anpassung der Küchen im Wohnheim, welche den geänderten Bedürfnissen Rechnung trägt und, vor allem, die Erweiterung Wohnheim, wobei der Neubau gleich neben diesem zu stehen kommt.

Das Bauland ist übrigens bereits im Besitz der Stiftung. «Im April dieses Jahres haben wir für den Neubau die Zusage des BKS (Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau) bekommen», sagte Geschäftsführer Rainer Hartmann: «Wir werden künftig 14 Werkateliers und 25 Wohnplätze anbieten können.»

Derzeit werde das Raumprogramm erarbeitet «und diese Planung», so Hartmann, «erstreckt sich über die gesamte Stiftung.» Klappt alles, soll der Neubau 2018 bezugsbereit sein. Das dauert aber noch ein Weilchen.

Die Zeit bis dahin verkürzt sich die Stiftung Domino mit einem Jubiläumsfest am 21. September.

Der Anlass? «Die Einweihung der Regionalen Werkstatt Windisch mit 40 Plätzen im September 1983», sagt Peter Müller, Präsident der Stiftung, und ergänzt: «Vor fünf Jahren wurde dann das neue ‹Mikado Café & Shop› im gleichen Haus getauft und eröffnet.»

Seit Anfang 2013 heisst das Gebäude kurz und bündig «Mikado». Darin befindet sich auch die Abteilung Kunsthandwerk der Stiftung Domino.

Im September gibts ein Fest

Das Jubiläum wird von einem Festakt wie von einem Nachmittag der offenen Türen und einer Ausstellung bestimmt. In dieses Erfreuliche mischt sich nur ein Wermutstropfen: Die derzeit rund um die Werkstatt in Hausen wirkenden Baumaschinen.

Ein Umbau? «Nein», sagt Müller. «Wir erlebten in der Werkstatt einen Wassereinbruch, weil das Grundwasser angestiegen war.» Nun werde nach einer baulichen Lösung gesucht, um künftige Schäden zu vermeiden.

Aktuelle Nachrichten