Rechnungsabschluss
Die Steuerkasse von Windisch klingelt – erneut

Die Gemeinde kann einen massiv besseren Rechnungsabschluss präsentieren als budgetiert.

Janine Müller
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Einmal mehr schloss die Rechnung aber mit einem deutlich höheren Gewinn ab: 2,03 Mio. Franken waren es im Jahr 2019.

Einmal mehr schloss die Rechnung aber mit einem deutlich höheren Gewinn ab: 2,03 Mio. Franken waren es im Jahr 2019.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Einen Gewinn hatte die Einwohnergemeinde Windisch für das Rechnungsjahr 2019 budgetiert. Mit einem Plus von 317270 Franken rechnete man. Einmal mehr schloss die Rechnung aber mit einem deutlich höheren Gewinn ab: 2,03 Mio. Franken waren es im Jahr 2019. Das schreibt der Gemeinderat Windisch in einer Mitteilung an die Medien.

Die Hauptgründe für den Geldsegen: Wie schon im Vorjahr deutlich höhere Steuererträge, tiefere Ausgaben im Bereich Materielle Hilfe sowie eine gute Budgetdisziplin. Bei allen Steuerarten konnten 2019 höhere Erträge erzielt werden. Am höchsten fällt dieser bei den Einkommens- und Vermögenssteuern mit rund 665000 Franken aus. «Nicht die Erträge aus den Vorjahren, sondern die aktuellen Sollstellungen für das Rechnungsjahr haben deutlich zugelegt», betont der Gemeinderat. Neben einer einmaligen grösseren Anpassung der provisorischen Rechnung habe sich der Trend mit einem Wachstum der Steuerkraft fortgesetzt.

Im Jahr 2015 noch betrug der Normsteuerertrag in Windisch pro Kopf 2190 Franken. Dieser hat sich aktuell auf 2388 Franken erhöht, liegt damit aber weiterhin unter dem kantonalen Mittelwert 2018 mit 2685 Franken. Bedeutet: Diese Differenz wird mit einem Steuerkraftausgleich aus dem kantonalen Finanzausgleich behoben. 2019 erhielt Windisch dafür 875500 Franken.

Durch das positive Rechnungsergebnis hat sich die Nettoschuld pro Einwohner von 989 Franken auf 532 Franken reduziert. «Das verbessert die Ausgangslage für die anstehenden grossen Investitionen», schreibt der Gemeinderat. In Windisch steht unter anderem ein Schulhausneubau an.