Brugg
Die Stadt hat lauter Titelträger auf die Bühne geholt

Die Sportlerehrung im Salzhaus Brugg am Donnerstagabend war fest in Judo- und Karate- sowie in Schwinger-Händen.

Irene Hung-König
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Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Schwimmerin Anna Vismara (re.) erhält den Nachwuchspreis von den AKB-Lehrlingen überreicht.
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Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus:Trainer Urs Walter und die A-Junioren spielen neu in der interregionalen Liga.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Schwinger Sämi Bearda erhält das Preisgeld von Moderator Jürg Baur.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Thomas Steinhauer erzählt von seinen WM-Titel und Weltrekord im Kirschkernspucken.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Judoka Ciril Grossklaus im Gespräch mit Jürg Baur.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Kanutin Sabine Eichenberger steht Willi Däpp Red und Antwort.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Karateka Elena Quirici hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Die Handballerinnen sind amtierende Cupsieger.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Michael Walser unterhält die Gäste mit sanften Klängen.
Sportlerehrung Brugg
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Die Rettungsschwimmer sind Schweizermeister.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Dominik (links) und Sämi weihen die Gäste in die Welt des Schwingens ein.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Die zweifache Schweizermeisterin im Karate Maya Schärer.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Die Bezlerinnen und Bezler und ihre Lehrerinnen werden für ihre Teilnahme am 24-Stundenlauf geehrt.
Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Auch Karateka Luca Spitz ist zweifacher Schweizermeister.

Sportlerehrung Sportlerehrung der Stadt Brugg im Salzhaus: Schwimmerin Anna Vismara (re.) erhält den Nachwuchspreis von den AKB-Lehrlingen überreicht.

Irene Hung-König

Beeindruckend, mit welchem Engagement junge Sportlerinnen und Sportler täglich ihrem Hobby frönen. Wobei: Die Bezeichnung Hobby greift wohl zu kurz. Viele der am Donnerstagabend Ausgezeichneten sind Leistungssportler.

Einige der Judokas und Karatekas vereinen Ausbildung und Sport. Die zweifache Schweizer Meisterin Maya Schärer besucht die Sportkantonsschule in Aarau, ihr Kollege Luca Spitz vom Karate Do Brugg, ebenfalls aktueller zweifacher Schweizer Meister, absolviert die Sportschule in Zürich. Auf die Fragen der Moderatoren Willi Däpp und Jürg Baur, wie solche Leistungen möglich seien, antwortete Maya Schärer: «Ich habe an mich geglaubt.» Und Luca Spitz’ Motivation ist, sich mit den Gegnern zu messen.

Auch die erst 12-jährige Schwimmerin Anna Vismara erweitert ihr Palmarès stetig: Die Schülerin der Sportschule Buchs ist in ihrer Alterskategorie Schweizer Meisterin über 100 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen sowie je Zweitplatzierte über 100 Meter Freistil und 100 Meter Brust. Sie wurde mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet. Im Bereich Breitensport wurden die Bezirksschulklassen von Daniela Winterhofen und Tina Gentner für ihre Teilnahme am Brugger 24-Stundenlauf geehrt.

Die Heim-WM vor Augen

Die erfolgreichste Schweizer Kanutin, Sabine Eichenberger, trat als Europameisterin im Canadier 1er auf die Bühne. Die 49-Jährige trainiert derzeit für die Heim-Weltmeisterschaft im Muotathal. Ihr Ziel: der WM-Titel im Canadier 1er. Bereits 2009 hatte die Bruggerin und Kajak-Weltmeisterin ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Nach der Heim-WM soll aber definitiv Schluss sein. «Ich geniesse die Ruhe auf dem Wasser, das ist für mich Erholung», erklärte sie.

Schwinger Sämi Bearda vom Schwingklub Baden-Brugg gelang ein Kunststück, das nur wenigen vorbehalten ist: Er erkämpfte sich den Teilverbandskranz, die dritthöchste Auszeichnung im Schwingsport. Die Jungschwinger Tim und Fridolin sowie die Aktiven Dominik und Sämi legten sich auf den Matten der Salzhausbühne gegenseitig aufs Kreuz. Schwingklub-Präsident Roman Wyler erklärte den Gästen, wie die verschiedenen Griffe und Schwünge heissen.

Bei den Mannschaften schwangen die Rettungsschwimmer obenaus: Sie wurden in Tenero Schweizer Meister. Die Handballerinnen dürfen sich Cupsieger nennen und die A-Junioren des
FC Brugg stiegen in die interregionale Coca-Cola-League auf.

«Steini» spuckt am weitesten

Eine Kostprobe seines Könnens präsentierte auch der amtierende Weltmeister und Weltrekordhalter im Kirschkernspucken Thomas «Steini» Steinhauer. Er liess sich von Jürg Baur herausfordern und so spuckten beide nacheinander Kirschkerne auf den roten, ausgerollten Teppich. Gemessen wurde aber nicht. 22,52 Meter, so weit flog Thomas Steinhauers Kirschkern an der Dürener Annakirmes in der Nähe von Köln im letzten Sommer. Steinhauer verriet dem Publikum, dass man nur Kirschkerne des Veranstalters benutzen dürfe. Ausserdem sei der Kern hoch und mit Power nach vorne zu spucken.