Brugg
Die Stadt Brugg gibt die Jugendfestrednerin bekannt

An der Morgenfeier des diesjährigen Jugendfests vom 30. Juni spricht die Leiterin der regionalen Standortförderung Brugg Regio, Verena Rohrer. Damit setzt der Stadtrat eine noch junge Tradition fort.

Claudia Meier (Text und Foto)
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Festrednerin Verena Rohrer.

Festrednerin Verena Rohrer.

Claudia Meier

Letztes Jahr hielt der zweifache Vater und Präsident der Brugger Finanzkommission, Willi Wengi, die traditionelle Festrede am Jugendfest. 2014 zog die Musicaldarstellerin Marisa Krieg aus Brugg das vorwiegend junge Publikum in ihren Bann. Damals sagte der Brugger Stadtammann Daniel Moser, mit der Wahl des Jugendfestredners wolle man zurück zu den eigenen Wurzeln gehen. Mit der diesjährigen Jugendfestrednerin hat sich der Stadtrat für eine Nicht-Bruggerin entschieden. Verena Rohrer ist Marketingfachfrau und Leiterin der Geschäftsstelle sowie der regionalen Standortförderung Brugg Regio.

Seit vier Jahren mit Herzblut dabei

Die 36-Jährige engagiert sich seit rund vier Jahren mit viel Herzblut für beliebte Grossanlässe wie den slowUp Brugg Regio. Verena Rohrer wohnt in Rombach und hat während ihrer Ausbildung den Kanton Aargau kennen und schätzen gelernt. Sie hat das eidgenössische Marketing-Diplom erworben und einen Master-Abschluss im strategischen Management. In der Freizeit ist Verena Rohrer gerne in Bewegung. «Wie bei der Arbeit muss auch hier etwas laufen», sagte sie vor einiger Zeit mit einem Lachen in einem Interview mit der az.

Stadtammann Daniel Moser ist überzeugt, dass Verena Rohrer in Brugg mittlerweile keine Unbekannte mehr ist. Mit der Wahl von Rohrer als Festrednerin wolle der Stadtrat kein spezielles Signal aussenden, so Moser weiter. Vielmehr versuche der Stadtrat seit wenigen Jahren, konsequent zwischen weiblichen und männlichen Persönlichkeiten für die Festrede abzuwechseln. So werde man nächstes Jahr wieder einen Mann wählen. Zudem komme es auch immer auf die Verfügbarkeit an.

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