Die Pflästerungsbänder sowie der Asphaltbelag im Bereich der Kreuzung Sommerhaldenstrasse/Erlenweg in Brugg sind in einem schlechten Zustand und müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit – Gefahrenstelle für Velofahrer – repariert werden.

Die Arbeiten finden am Mittwoch, 10. Juli, statt. Damit der neu eingebaute Asphaltbelag gut aushärten kann, bleibt der Kreuzungsbereich bis am Donnerstagmorgen früh gesperrt, teilt die Abteilung Planung und Bau mit.

Die Zufahrt bis zu Baustelle ist erlaubt. Für den Busverkehr sowie die Anwohner des südlichen Erlenweges werden provisorische Zufahrten über das benachbarte Wiesland erstellt. Die Zufahrt für die Anwohner des nördlichen Erlenweges erfolgt über den Holzweg. Die Umleitungen sind signalisiert.

Das Fahrverbot zeigt Wirkung

Im Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) ist in Brugg die Einführung von verkehrsberuhigten Begegnungsorten ein Thema. Unter anderem sollen an der Sommerhaldenstrasse und speziell im Bereich der Schulanlagen Langmatt und Au-Erle zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Massnahmen geprüft werden.

Bei der Sommerhaldenstrasse handelt sich um eine Hauptroute des Fuss- und Veloverkehrs. Sie wird von Bussen im öffentlichen Verkehr befahren und hat Haltestellen. Durch das zeitlich beschränkte Fahrverbot für den Durchgangsverkehr wird der Schleichverkehr zu den Hauptverkehrszeiten heute wirkungsvoll vermieden, heisst es in einer Medienmitteilung.

In Abschnitten der Sommerhaldenstrasse müssen in den nächsten Jahren Sanierungsarbeiten an den Infrastrukturleitungen durchgeführt werden, hält die Abteilung Planung und Bau weiter fest. Auch der Strassenbelag werde erneuert. «Es bietet sich damit die Gelegenheit, die Strasse gestalterisch und verkehrstechnisch zugunsten der Verkehrssicherheit zu aktualisieren.» Dazu gehöre ebenfalls der Umbau der Bushaltestellen gemäss Behindertengleichstellungsgesetz.

Bis Ende des ersten Halbjahrs 2020 soll nach der Überprüfung der Verkehrssicherheitselemente und nach erfolgter Ideensammlung durch den Verkehrsplaner eine Bestvariante ausgearbeitet werden. Im Spätsommer/Herbst 2020 ist eine Information mit Mitwirkung der betroffenen Bevölkerung vorgesehen, sodass die Planungsstudie in ein bewilligungsfähiges Projekt überführt werden kann. (az)