Der Käufer des Dahlihauses in Hausen, Robert Kühnis, löst sein Versprechen an die Bevölkerung ein, das historische Hochstudhaus zu sanieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. «Mit diesem Meilenstein wird dem 460-jährigen Bau ein neues Kapitel ermöglicht», hält der Verein Pro Dahlihaus fest und spricht von vielen guten Gründen für einen Austausch vor Ort.

Der Gemeinderat und die Verwaltung haben den Bauherrn während der Baubewilligungsphase sehr gut unterstützt, fährt der Verein Pro Dahlihaus fort. «Gleichzeitig hat Robert Kühnis die Vorarbeiten derart vorwärtsgetrieben, dass ein wahrer Blitzstart nach der Rechtskraft der Baubewilligung möglich war.» Schliesslich sollen das Dach und die Fassaden vor Einbruch des Winters genügend Schutz für den Innenausbau bieten.

Die Sanierung des Dahlihauses befindet sich in der Anfangsphase. Dies macht eine Besichtigung laut Verein Pro Dahlihaus umso interessanter, ist doch der Bau in seinem ganzen Volumen erlebbar. «So wachsen aus der Froschperspektive die vier Hochstude in den Himmel und an den Pfetten und Sparren kann der Kräfteverlauf und die spätmittelalterliche Handwerkerkunst bis ins Detail studiert werden. Die freigelegte Konstruktion bietet auch Durchblick durch die vielen kleinstrukturierten Räume.»

Bereits führte der Bauherr über 90 Personen durch die Baute. «Diese konnten die Herausforderungen, welche das altehrwürdige Haus mehr als genug zu bieten hat, dabei hautnah erleben.»