Im Rahmen der Preisverleihung in der Fabrica in Windisch zog Rahel Göldi dieses positive Fazit. Die Glücks- und Schicksalsgöttin Fortuna habe es nicht nur gut gemeint mit den Gewinnern der Spieltouren-Wettbewerbe, sondern auch mit dem Legionärspfad, meinte die Leiterin. Speziell gewidmet habe man sich 2012 dem Thema Frauen, habe berichtet über Frauen in Vindonissa und in der Antike, habe tolle Anlässe durchführen können wie die römische Hochzeit.

Erstes Spital der Schweiz

Rahel Göldi konnte gleichzeitig «gluschtig» machen auf das, was kommen wird. Denn abwechslungsreich soll es auch in der Saison 2013 weitergehen. «Wir werden viel zu bieten haben», versprach Göldi. Und wurde konkret: Eingeweiht wird auf dem Legionärspfad eine neue Station, die zehnte mittlerweile. Es handelt sich um ein römisches Spital. Räumlichkeiten, in denen verletzte oder kranke Soldaten gepflegt wurden.

Es seien die Römer gewesen, die als erste Lazarette eingerichtet und weiterentwickelt hätten, machte Rahel Göldi auf die Bedeutung aufmerksam. Der Grund: «Die Armeeangehörigen mussten gesund sein, um kämpfen zu können.» In Windisch sei also das erste Spital der Schweiz gestanden. Göldi wies ebenfalls darauf hin, dass bei Ausgrabungen medizinische Instrumente gefunden wurden, die von grosser Bedeutung für die Forschung seien.

Regelrechter Krimi

Neu im Angebot sein wird auf dem Legionärspfad auch eine Audiotour für Familien, bei der es um einen ermordeten Centurio geht, ein regelrechter Krimi. Die Besucher werden als Ermittler unterwegs sein, um den Fall zu lösen. In einer weiteren neuen Audiotour für Erwachsene werden die Themen Medizin und Heilkunde aufgegriffen. Viel mehr wollte Rahel Göldi dann aber nicht verraten. Nur soviel: «Es wird noch weitere spannende Sachen geben.»