Brugg/Auenstein
Die Regionalpolizei Brugg ist im Einsatz als Tierfreund und Helfer

Die Regionalpolizei (Repol) Brugg kümmert sich um einen Mäusebussard und bringt ihn in die Vogelpflegestation nach Auenstein. Ein Happyend hat die rührige Geschichte allerdings nicht.

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Die Regionalpolizei nimmt den Mäusebussard in Empfang.

Die Regionalpolizei nimmt den Mäusebussard in Empfang.

zvg / Heiner Hossli

Ein Spaziergänger hat diese Woche im Brugger Schachen einen Vogel beobachtet, der offensichtlich Schwierigkeiten bei der Landung zu haben schien. Der Mann nahm das stattliche, aber handzahme Tier in seine Obhut und verständigte die Regionalpolizei (Repol) Brugg. Diese brachte den Vogel zur Abklärung zu Vogelpflegestation nach Auenstein.

Auf den ersten Blick wirkte der Mäusebussard zwar etwas abgemagert, aber gesund. Am Donnerstagmorgen allerdings lag das Tier tot am Boden seines Käfigs. Daniel Aellig, Leiter der Vogelpflegestation Auenstein, vermutet, dass der Vogel entweder im Flug auf ein Hindernis geprallt ist oder auf der Futtersuche – die bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen nicht ganz einfach ist – Salz erwischt hat, was ihm nicht gut bekam.

Der Naturschutzverein Birdlife Aargau empfiehlt beim Fund von Vögeln, die möglicherweise Pflege benötigen, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen für eine ruhige Beurteilung der Lage, ehe das Tier berührt wird. Verletzte Vögel gehören in tierärztliche Obhut. Für den Transport eignen sich Kartonschachteln, die verschlossen werden können. (mhu)