Riniken

Die Rechnung in Riniken schliesst schlechter ab als budgetiert

Das Gemeindehaus Riniken.

Riniken

Das Gemeindehaus Riniken.

In Riniken schliesst die Rechnung 2019 der Einwohnergemeinde um 175327 Franken schlechter ab als budgetiert. Unter dem Budget blieben die gesamten Steuereinnahmen.

Die Rechnung 2019 der Einwohnergemeinde Riniken – ohne Spezialfinanzierungen – schliesst mit einem Verlust aus operativer Tätigkeit von 474427 Franken ab. Nach dem Rückzug aus der Aufwertungsreserve von 175000 Franken ergibt dies einen Aufwandüberschuss von 299427 Franken, der durch einen Rückzug aus dem Eigenkapital ausgeglichen wird. Die Rechnung schliesst damit um 175327 Franken schlechter ab als budgetiert.

Die gesamten Steuereinnahmen liegen 167882 Franken unter dem Budget. Gegenüber der Vorjahresrechnung ist der Gesamtsteuerbetrag um 64389 Franken gestiegen. Die Mindereinnahmen bei den Einkommens-, Vermögens- und Aktiensteuern konnten gemäss Gemeinderat «bei weitem nicht durch Mehreinnahmen bei den Sondersteuern kompensiert werden». An Steuerverlusten wurden 8659 Franken verbucht. Der Steuerausstand an Gemeindesteuern beträgt per Ende des vergangenen Jahres 251259 Franken.

Zum höheren Aufwandüberschuss haben laut Gemeinderat hauptsächlich die Vorprojektierungskosten für die Projekte «Gäbistrasse» sowie «Affolterweg» und «Mattenweg», die Mindereinnahmen der Steuern sowie die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Mietwohnung im Märkihaus geführt.

Die Spezialfinanzierungen (Werke) schliessen wie folgt ab: Wasser Gewinn 1178 Franken; Abwasser Verlust 4264 Franken; Abfall Gewinn 8174 Franken.

Die Rechnung der Ortsbürgergemeinde – ohne Forstwirtschaft – schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 172 Franken ab. Dieser wird dem Eigenkapital zugewiesen. Die Forstwirtschaft weist einen Ertragsüberschuss von 54896 Franken aus. Dieser wird dem Forstreservefonds gutgeschrieben. (az)

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