Brugg

Die nächste Generation kommt – Benjamin Engeli übernimmt im Zimmermannhaus

Der Pianist Benjamin Engeli aus Aarau engagiert sich in Brugg.

Der Pianist Benjamin Engeli aus Aarau engagiert sich in Brugg.

In der Programmkommission Kammermusik des Zimmermannhauses Brugg findet die Stabübergabe statt.

«Nach so vielen Jahren ist es an der Zeit, an Jüngere zu übergeben», sagt der 71-jährige Brugger Pianist Jürg Lüthy. Er zeichnet im dreissigsten Jahr für das Programm der Kammermusik im Zimmermannhaus mitverantwortlich und hat am Aufbau des heuer 26. Kammermusikzyklus mitgewirkt. Am Samstag wird Lüthy im Rahmen des Klavierkonzerts mit Aglaia Graf offiziell verabschiedet.

Mit Engagement, höchsten Qualitätsansprüchen, viel Weitsicht und Gespür hat Jürg Lüthy das kammermusikalische Geschehen in Brugg geprägt und die hochkarätige Konzertreihe auch weit über Brugg hinaus bekannt gemacht. «Nun möchte er sich vermehrt privaten Projekten widmen und die spannende und anspruchsvolle Aufgabe als Mitglied der Programmkommission einem jüngeren, sich mitten in seiner Musikerlaufbahn befindenden Musikers übergeben», heisst es in einer Mitteilung von Zimmermannhaus Brugg – Kunst & Musik.

Mit dem bekannten, vielseitigen und gut vernetzten Pianisten Benjamin Engeli sei ein idealer Nachfolger gefunden worden, der auf Ende dieser Konzertsaison die Funktion als Kurator von Jürg Lüthy übernehmen wird. Der 42-Jährige ist in Kreuzlingen geboren und in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Heute lebt der Vater einer dreijährigen Tochter mit seiner Familie in Aarau. Engeli studierte zuerst Horn, konzentrierte sich bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet.

Der nächste, 27. Konzertzyklus, der im Herbst 2020 im Zimmermannhaus startet, wurde bereits von Benjamin Engeli und Martin Neukom geplant. Letzterer lebt in Brugg und wirkt seit 20 Jahren zusammen mit Jürg Lüthy als Mitglied der Programmkommission der Kammermusikkonzerte im Zimmermannhaus. Dieses beherbergt seit 1984 das städtische Engagement für Kunst und Musik.

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