Schinznach

Die «Nachlese» ist in neuen Händen – altes Redaktions-Team verbschiedet

Der Schinznacher Gemeindeammann Urs Leuthard (v. l.) verabschiedet das langjährige «Nachlese»-Redaktionsteam mit Ernst Rothenbach, Kathrin Roth, Sandra Wiederkehr, Emil Hartmann und Renate Lerch.

Der Schinznacher Gemeindeammann Urs Leuthard (v. l.) verabschiedet das langjährige «Nachlese»-Redaktionsteam mit Ernst Rothenbach, Kathrin Roth, Sandra Wiederkehr, Emil Hartmann und Renate Lerch.

Die 23. Ausgabe der Jahreschronik «Die Nachlese » ist die erste der neuen Fusionsgemeinde Schinznach. An der Vernissage in Oberflachs wurde sie als «Brückenheft» vorgestellt. Eine Brücke wurde auch vom alten zum neuen Redaktionsteam geschlagen.

Vernissagen zur Lancierung der Jahreschronik «Die Nachlese» kennt die Bevölkerung von Schinznach-Dorf seit den 90-er-Jahren bestens: Kurze, prägnante Häppchen werden zu den Geschichten in der Chronik erzählt, bevor die Apéro-Häppchen serviert werden. Nicht so dieses Mal: Sandra Wiederkehr, die Initiantin der «Nachlese», pries die 23. Ausgabe als «Brückenheft» der neuen Fusionsgemeinde Schinznach an.

Geschichten, Interviews, Bilder und Anekdoten wurden diesmal von Personen aus den beiden Ortsteilen Oberflachs und Schinznach-Dorf zusammengetragen. Es wurde eine Brücke in eine neue Ära geschlagen, wo neue Begegnungen stattfinden sollen.

Neues Team gefunden

Der Schinznacher Gemeindeammann Urs Leuthard hatte vor einer grosser Gästeschar in der Turnhalle Oberflachs die Pflicht, die langjährigen Redaktorinnen und Redaktoren Sandra Wiederkehr, Emil Hartmann, Renate Lerch, Kathrin Roth und Ernst Rothenbach zu verabschieden: Sie alle haben sich intensiv mit dem Dorfgeschehen befasst, Leute interviewt und Geschichten ins rechte Licht gerückt. «Es ist ja nicht so, dass uns die Ideen ausgehen würden», sagte Sandra Wiederkehr schmunzelnd. Aber Lebensinhalte veränderten sich und es sei toll, wenn man umtriebige Leute fände. «Wir übergeben die ‹Nachlese› in neue Hände.» Künftig werden Elisa Landis, Danièle Duperrex Stadler, Armin Käser, Claudio Hartmann, Anna Hoyer-Bühler und Katja Arrigoni Sidler die Dorfgeschichten verfassen, redigieren und gestalten. Sandra Wiederkehr übergab den Neuen einen Hebammenkoffer mit nützlichen Dokumenten, etwas Leckerem zum Trinken und zum Essen; denn damit studiere es sich wesentlich besser.

In der 23. Ausgabe der Jahreschronik sind es Geschichten wie das «Buschtelefon der besonderen Art», welche das Heft einzigartig macht. Emil Hartmann und Renate Lerch machten den Anfang und sprachen je einer Person im Dorf ein Kompliment aus. Diese führten das Buschtelefon weiter, in dem sie einer anderen Person zu deren Hilfsbereitschaft oder zu ihrer fröhlichen Art gratulierten.

Geturnte und geschriebene Kunst

Der Eröffnungsakt der neuen Fusionsgemeinde Schinznach ist natürlich Thema in der «Nachlese 2014»: Die jungen Fahnenträger Marlon Dietiker und Remo Neuhaus wurden zu ihren Eindrücken am Eröffnungsakt befragt. Beide hatten die ihnen übertragene Aufgabe mit Stolz erfüllt. «Zugezogen aus der Fremde», ein Bericht über das Schulheim Schloss Kasteln und die grosse Turnerfamilie des STV Oberflachs bestimmen die Ausgabe.

Die Gäste kamen in den Genuss geturnter und geschriebener Kunst: die Geräteturnerinnen des STV Oberflachs zeigten am Stufenbarren und am Boden ihr Können. Kalligraf Kurt Hoffmann schrieb «Nachlese 2014, herzlich willkommen» in Frakturschrift auf eine Raufasertapete. Dann stiessen die Schinznacher bei Wein, Brot und Käse auf die «Nachlese » an.

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