Brugg

Die MZB-Aktionäre kriegen zum ersten Mal eine Dividende

Von links nach rechts: Rainer Klöti, Vize VR-Präsident; Susanna Mattenberger, Geschäftsführerin und Andreas Meyenberg, Ärztlicher Leiter des Medizinisches Zentrums Brugg (MZB).

Von links nach rechts: Rainer Klöti, Vize VR-Präsident; Susanna Mattenberger, Geschäftsführerin und Andreas Meyenberg, Ärztlicher Leiter des Medizinisches Zentrums Brugg (MZB).

Die 9. Generalversammlung des Medizinischen Zentrums Brugg (MZB) stand im Zeichen positiver Meldungen.Einziger Wermutstropfen: Das Zentrum ist noch nicht auf der Spitalliste.

Das Medizinische Zentrum Brugg (MZB) hat ein positives Geschäftsjahr hinter sich und gute Zukunftsaussichten, wie Verwaltungsratspräsident Otto H. Suhner, Vizepräsident Rainer Klöti, Geschäftsleiterin Susanna Mattenberger und der ärztliche Leiter Andreas Meyenberg erläuterten.

Die aus dem 2005 vom Kanton aus Spargründen geschlossenen Bezirksspital hervorgegangene Klinik für ambulante und teilstationäre Behandlungen befindet sich weiter im Aufbau: Sie verfügt nun an ihrem Standort über rund 30 hier tätige Partnerinstitutionen und ebenso viele Belegärzte.

Die Zahl der medizinischen Eingriffe stieg gegenüber der Vorperiode von 3261 auf 3758.

Die 313 an der GV anwesenden Stimmberechtigten – sie vertraten mit 1886 Aktien 63 Prozent des Aktienkapitals von 3 Millionen Franken – konnten auch von einer Umsatzsteigerung und von einem neuerlichen Unternehmungsgewinn Kenntnis nehmen.

Bei Einnahmen von rund 7,41 und Ausgaben von 7,31 Mio. Franken stellte sich dieser auf 96 251 Franken.

Dank dem Gewinnvortrag des Vorjahres konnten nach der Zuweisung von 5000 Franken an die gesetzliche Reserve und einer erstmaligen Auszahlung einer 2-Prozent-Dividende im Betrag von 60 000 Franken beachtliche 103 324 Franken auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die gesunde Finanzbasis lässt sich auch aus der kräftig erhöhten Bilanz ablesen. Am neuen Haus der Medizin mit der Gemeinschaftspraxis selbstständiger Ärzte ist das MZB mit 500 000 Franken beteiligt.

Bisher nicht auf der Spitalliste

Ein Wermutstropfen ist allerdings die Tatsache, dass das ohne öffentliche Subventionen auskommende MZB zwar seit 2011 über eine Spitalbetriebsbewilligung verfügt, aber trotz Gesuch bisher nicht in die Spitalliste des Kantons aufgenommen wurde und so nicht über den gewünschten Handlungsspielraum verfügt.

Deswegen ist seit Oktober 2011 eine Beschwerde beim Bundesgericht hängig. Die MZB-Verantwortlichen sind überzeugt, mit dem optimal auf die Patientenbedürfnisse abgestimmten Angebot einen wesentlichen Beitrag an ein vernünftiges Gesundheitswesen zu leisten.

Der aus 17 Personen bestehende Verwaltungsrat erhielt für sein ehrenamtliches Wirken die Bestätigung für eine weitere dreijährige Amtsperiode.

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