Hausen

Die Mehrzweckhalle braucht einen neuen Namen – wer eine Idee hat, kann sich melden

Am Husemer Fäscht Ende Juni 2019 ist die neue Mehrzweckhalle offiziell eingeweiht worden.

Am Husemer Fäscht Ende Juni 2019 ist die neue Mehrzweckhalle offiziell eingeweiht worden.

In Hausen wird dazu aufgerufen, sich an der Suche für eine andere Bezeichnung des Neubaus zu beteiligen und bis Ende März Vorschläge einzureichen.

Es war das grösste öffentliche Bauvorhaben in der Geschichte der Gemeinde Hausen: Ende Juni des vergangenen Jahres ist die neue Mehrzweckhalle offiziell eingeweiht worden. Für zahlreiche Anlässe ist seither in die neue Mehrzweckhalle eingeladen worden. Jetzt aber ist ein anderer Name gesucht. Denn für den Gemeinderat stellt sich die Frage, wie lange die Mehrzweckhalle noch als neu bezeichnet werden kann.

Im Mitteilungsblatt «Hausenaktuell» wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich Gedanken zu machen und sich aktiv an der Suche für eine passende Bezeichnung zu beteiligen. Alle seien eingeladen, bis Ende März ihre Vorschläge einzureichen, sagt Gemeindeschreiberin Michèle Keller. Nach Ablauf der Frist wird der Gemeinderat über den neuen Namen entscheiden.

Benützer und Besucher zeigen sich begeistert

Die neue Mehrzweckhalle bewährt sich, sagt Michèle Keller auf Nachfrage. Die Reaktionen seien positiv, sowohl Benützer als auch Besucher seien begeistert. Für Veranstaltungen sei die Infrastruktur – und insbesondere der neue Gemeindesaal – begehrt.

Rückblick: Im Juni 2015 genehmigte die Gemeindeversammlung den Projektierungskredit für die neue Mehrzweckhalle, im Jahr darauf den Baukredit von 13,9 Millionen Franken. Es soll, lautete das Ziel, nicht nur der Raumbedarf für Schule, Vereine, Kultur und weitere öffentliche Nutzungen abgedeckt, sondern auch ein attraktives Zentrum für das Dorfleben geschaffen werden.

Viele Anlässe konnten durchgeführt werden

In Betrieb gingen die neue Mehrzweckhalle und der Gemeindesaal nach den Sportferien vor einem Jahr. Bei der feierlichen Einweihung am Husemer Fäscht 2019 bestand die Anlage den ersten, grossen Test. Er hoffe, es gefalle allen in der neuen Mehrzweckhalle, sagte bei dieser Gelegenheit Gemeindeammann Eugen Bless im Beisein von zahlreichen Gästen.

Architekt Matthias Burkart wünschte sich neben einem langen Leben für das Haus auch, dass es viel Freude bereite bei den kommenden Aktivitäten. Höhepunkte waren seither verschiedene Vereinsanlässe sowie die Informationsveranstaltung des Kantons zum Regionalen Gesamtverkehrskonzept Ostaargau (Oase).

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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