Bezirk Brugg

Die letzten Badi-Tage sind angebrochen – so verlief die Saison

Wasserratten geniessen noch die letzten Tage in den Freibädern. Im Bild die Badi Brugg.

Wasserratten geniessen noch die letzten Tage in den Freibädern. Im Bild die Badi Brugg.

Der Sommer hielt in diesem Jahr mit reichlich Verspätung Einzug. Trotzdem ziehen die Freibäder eine mehrheitlich positive Bilanz. In einigen Badis gibt es nächste Saison ein paar Neuerungen.

Der Sommer neigt sich unweigerlich dem Ende zu. In der Badi nimmt das Gedränge im Schwimmerbecken ab, vor der Rutschbahn gibt es keinen Stau mehr. Es ist Saisonende. Viele Freibäder schliessen an diesem Wochenende, Brugg hat noch bis 11. September geöffnet. Die Badi Schinznach schloss bereits am letzten Sonntag, weil das Bad am 5. September saniert wird. «Aber rechtzeitig zum Saisonbeginn 2017 werden die Tore geöffnet», sagt Jürg Meyer, Präsident von der Badi-Kommission. Bereits jetzt ist klar, dass eine lange Breitwellenrutsche das Angebot ergänzen wird. 121’600 Franken sind durch eine Crowdfunding-Aktion zusammengekommen (die az berichtete).

Eine Teilerneuerung erfährt in der Winterpause auch die Badi Brugg. «Nach Schliessung der Freibadsaison am 11. September, wird ab 19. September unser in die Jahre gekommener Garderobentrakt komplett saniert, bzw. neu gebaut», sagt der Brugger Chefbademeister Pius Huber. «Ich freue mich sehr auf die neuen Bauten und bin überzeugt, dass dies auch unseren Gästen gefallen wird.» Zusätzlich werden WC-Anlagen in der Nähe des Planschbeckens gebaut, weiter kommen Liegestühle und ein Bistro dazu.

Erste Saison für Chefbadmeister

Für Pius Huber war es die erste Saison als Chefbademeister in Brugg. Er zieht eine positive Bilanz. «Ich konnte einen Teil unserer zahlreichen Stammgäste kennenlernen und Meinungen und Verbesserungen mit meinem Personal besprechen und umsetzen», sagt er. Das Wichtigste ist ihm aber, dass es zu keinen Unfällen und grösseren Verletzungen kam. Bezüglich Eintritte zieht Huber ebenfalls eine positive Bilanz, obwohl «die Saison bekanntlich durchzogen begonnen hat. Die Saison 2016 wird bis Freibadschluss in etwa das Niveau von 2015 erreichen und erheblich mehr Eintritte generieren als im 2014», führt Huber aus. Die vergangene «super Woche» habe sehr stark zum guten Ergebnis beigetragen. In Zahlen ausgedrückt: Im Jahr 2015 verzeichnete die Badi Brugg rund 43’000 Eintritte, in diesem Jahr dürften es um die 42’500 sein.

Hallenbad wurde renoviert

Während den Sommerferien wurde das Hallenbad Brugg zu Revisionszwecken geschlossen. «Diese Revision war sehr umfangreich und benötigte einiges an Organisation und Einsatz», sagt Pius Huber. «Wir konnten jedoch alle geplanten Arbeiten ausführen und sind, bis die Aussensaison im Sommer 2017 beginnt, bestens gewappnet.»

Für das Schwimmbad Heumatten in Windisch hat die Saison mit einem negativen Ereignis begonnen. Die Wärmepumpe stieg aus, Ersatzteile waren auf die Schnelle nicht zu bekommen. Bis heute wurde die Pumpe nicht ersetzt. Am 7. September wird die Betriebskommission tagen. «Eintritte waren es Stand 31. August 36 000. Das sind 20’000 weniger als letzte Saison», sagt Marina Krucker, Sachbearbeiterin der Abteilung Planung und Bau. Diese Differenz lasse sich durch den schlechten Mai und Juni sowie die wenigen Hitzetage im Juli erklären.

Erneuerungen in Villigen

Einige Änderungen wird auch die Badi Villigen erfahren. «Der lädierte, aber sehr gefragte Pingpongtisch wird im nächsten Jahr erneuert. Auch der Sand unseres Beachvolley-Feldes wird ersetzt», sagt Stefan à Porta, Leiter Finanzen in Villigen. Zudem soll die in die Jahre gekommene Badewassertechnik planmässig im Jahr 2017 erneuert werden. Der Kreditrahmen dafür beträgt 150’000 Franken. Einfluss auf die Eintrittspreise werde dies nicht haben.

In der Badi Villnachern freut sich Betreiber Fernando Cassano bereits auf die nächste Saison. Dann nämlich feiert die Strandbar ihr 10-Jahre-Jubiläum. In der kleinen, charmanten Badi sind die Eintrittszahlen in diesem Jahr nicht ganz so gut wie letzte Saison. 9298 Eintritte konnte die Badi Villnachern verbuchen. Vor einem Jahr waren es 14’499.

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