Windisch
Die Kunstinstallation «Wortwolke» zieht nirgendwo hin

Jetzt steht fest: Die «Wortwolke» zieht nirgendwo hin – weder, wie von Regierungsrat Alex Hürzeler angeregt, in den Campus Brugg-Windisch noch in die Schule Neuenhof.

Elisabeth Feller
Merken
Drucken
Teilen
Ursula Rutishausers Kunstinstallation «Wortwolke» hing von der Decke der Klosterkirche Königsfelden.

Ursula Rutishausers Kunstinstallation «Wortwolke» hing von der Decke der Klosterkirche Königsfelden.

Alex Spichale

Zur Vorgeschichte: Die 400 Quadratmeter grosse Kunstinstallation aus Papier hatte die Aargauer Künstlerin Ursula Rutishauser gemeinsam mit 130 Kindern und Jugendlichen der Schule Neuenhof für die Produktion «babel.überall» in der Klosterkirche Königsfelden geschaffen. Regierungsrat Alex Hürzeler war an der Premiere im Mai davon so angetan, dass er spontan vorschlug: Die «Wortwolke» gehört in den Campus Brugg-Windisch.

Prompt wurden Abklärungen in Gang gesetzt – auch eine neue Heimat in der Schule Neuenhof wurde diskutiert –, derweil die «Wortwolke» weiter vom Himmel der Klosterkirche hängen durfte. Am 11. Oktober wurde sie von der Künstlerin und einem kleinen Helferteam abgenommen. Nach Sichtung des Materials stand dann fest: Viele Teile sind witterungsbedingt nicht mehr weiter zu verwenden; die anderen wurden in Kisten verpackt, wo sie trocknen können.

«Falls die ‹Wortwolke› doch noch eine neue Bleibe bekommen sollte, müsste sie ganz neu auf den Ort adaptiert werden. Das aber würde sowohl einen zeitlichen wie finanziellen Aufwand bedingen», sagt Judith Vögele, Geschäftsführerin von Tanz & Kunst Königsfelden.