Die Regionalpolizei (Repol) Brugg sowie der Touring Club Schweiz (TCS) waren gemeinsam für die Verkehrssicherheit im Einsatz im Schulzentrum Nidermatt in Birr.

Auf dem Pausenplatz steht ein Lastwagen, an dem rot-weisse Absperrbänder befestigt sind. Die Kinder werden durch Wachtmeister Rolf Urech von der Repol instruiert, wo bei Lastwagen der tote Winkel ist. Urech sensibilisiert damit die Schüler, sich im Verkehr sichtbar zu machen und sich in die Situation des Lastwagenfahrers zu versetzen.

«So schnell gehts.» Walter Wolf schnippt mit den Fingern. Im Gruppenraum zeigt der Fachmann des TCS Aargau den anwesenden Schülern derweil, dass im Verkehr die Aufmerksamkeit nie fehlen darf. Wolf demonstriert, welche Kräfte bei einem Velounfall auf den Kopf einwirken. Mit einem Gummihammer schlägt er auf einen ovalen Holzkopf – einmal mit und einmal ohne Fahrradhelm. Mittels Messgerät wird die Krafteinwirkung auf einem Display angezeigt – ohne Helm 900 Kilogramm und mit Helm 250 Kilogramm. «Mit dem Helm habt ihr eine Beule am Kopf, ohne Helm kann es für euch den Rollstuhl oder den Tod bedeuten», erklärt er. «Deshalb auch wenn es pressiert den Helm immer korrekt anziehen. Knochen können geflickt werden, das Hirn nicht.»

Damit die Köpfe heil bleiben, werden die Helme der Schüler einzeln kontrolliert und korrekt eingestellt. Der Helm sitzt dann richtig, wenn er nicht drückt, aber auch nicht wackelt.

Während die Kinder auf die Helmeinstellung warten, zeigt Wachtmeister Luzia Wehrli von der Repol an einem separaten Posten anhand einer Zeichenübung, wie es ist, wenn man die Motorik nicht mehr unter Kontrolle hat. Es gilt die Linien eines Sterns nachzumalen. Den Stern und die eigene Hand sieht man aber in einem Spiegel. Die meisten tun sich schwer damit, wenn die Hand nicht das ausführt, was das Hirn befiehlt. (az)