Pastoralraum Brugg-Windisch

Die Katholiken geben grünes Licht für zwei neue Jugendarbeiterstellen

Katholische Kirche Brugg

Katholische Kirche Brugg

Die Erhöhung des Stellenplans gab an der Versammlung in Windisch zu reden. Ebenso zu reden gaben die Jugendarbeiterstellen, die nun bewilligt wurden - das Duo soll idealerweise aus einer Frau und einem Mann bestehen.

Die Jugendarbeit innerhalb der katholischen Kirchgemeinde Brugg, die fast den ganzen Bezirk umfasst, wird ausgebaut. Das haben die 85 anwesenden Stimmbürger – von insgesamt 9883 – am Montagabend an ihrer Versammlung in Windisch beschlossen.

Mit anderen Worten: Die Jugendarbeiterstelle für den Pastoralraum Region Brugg-Windisch wird mit einem Pensum von 160 Prozent in den Stellenplan aufgenommen. Die Stelle fällt ins Lohnband 8 bis 9 mit 82'000 bis 120'000 Franken Jahreslohn.

Duo soll aus Mann und Frau bestehen

Der Antrag der Kirchenpflege hat zu vielen Wortmeldungen geführt, wobei die meisten positiv waren. Es gab aber auch Bemerkungen, dass es um viel Geld gehe. Abgelehnt wurde ein Änderungsantrag, da im neuen Konzept bereits vorgesehen, das Vorhaben mit der verbandlichen Jugendarbeit wie Jungwacht/Blauring und Ministranten zu verknüpfen. Mit 61 Ja- zu 2 Nein-Stimmen hiessen die Anwesenden den Antrag der Kirchenpflege gut.

Die 160 Stellenprozente sollen auf zwei Personen verteilt werden – idealerweise besteht das Duo aus einem Mann und einer Frau. Um den Jugendarbeitern passende Arbeitsplätze anbieten zu können, muss nun zuerst der im Sommer beschlossene Laubsägelihuus-Umbau realisiert werden. Aus diesem Grund wird Anfang 2020 erst eine Jugendarbeiterstelle ausgeschrieben, die ab Mai besetzt sein soll.

Ausgeglichenes Budget

In wenigen Tagen dürfte das Baugesuch für den Laubsägelihuus-Umbau bei der Stadt Brugg eingereicht werden. Der dafür gesprochene Kredit in der Höhe von 1,152 Millionen Franken umfasst neben der Sanierung auch ein Provisorium für die bisherigen Büroräumlichkeiten. Zusätzlich wird die bestehende Wohnung in Büroräumlichkeiten umgewandelt.

Mit einer Gegenstimme hiessen die Stimmbürger am Montagabend auch das Budget 2020 der Kirchgemeinde gut mit einem unveränderten Steuerfuss von 20 Prozent.

Nachdem die erste Budgetfassung ein Defizit von knapp einer Viertelmillion Franken aufgewiesen hatte, konnte die Kirchenpflege den Stimmbürgern nach Anpassungen der Steuererträge und Kürzungen bei den Ausgaben ein ausgeglichenes Budget präsentieren. Die Jugendarbeiterstelle ist darin mit einem Pensum von 80 Prozent für sieben Monate berücksichtigt.

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