Hausen
Die Gmeind stimmt ab über den Mittagstisch für Schule und Kindergarten

Ein Schritt vorwärts bei der familienergänzenden Kinderbetreuung: Für drei Jahre soll an der Schule Hausen – versuchsweise für drei Jahre – ein Mittagstisch angeboten werden. Der Entscheid liegt bei den Stimmberechtigten.

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Mindestens drei Kinder müssen angemeldet sein, damit in Hausen eine Mittagsbetreuung stattfinden kann.

Mindestens drei Kinder müssen angemeldet sein, damit in Hausen eine Mittagsbetreuung stattfinden kann.

Walter Schwager

Rund um das Thema Schule: Neben dem Kredit für den Erweiterungsbau des Lindhofschulhauses entscheiden die Stimmberechtigten in Hausen auch über einen Kredit für den Mittagstisch.

Ab Schuljahr 2014/15, so das Ziel, wird an der Schule Hausen eine Mittagsbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder angeboten. «Die Kinder sollen am Mittagstisch eine kindgerechte und ausgewogene Mahlzeit erhalten und von professionellem und ausgebildetem Personal betreut werden», stellt der Gemeinderat fest. In der Anfangsphase sind pro Mittag 20 Plätze vorgesehen. «Damit eine Mittagsbetreuung stattfindet, müssen mindestens drei Kinder angemeldet sein.» Für den Betrieb soll ein Verein als Trägerschaft gegründet werden.

Eltern zahlen maximal 15 Franken

Geplant ist, die Mittagsbetreuung bis Schuljahr 2016/17 in den Räumlichkeiten der Mehrzweckhalle unterzubringen, danach soll der Pavillon benutzt werden.

Die Gemeinde steuert in der Aufbauphase einen einmaligen Beitrag von 10 000 Franken sowie einen Anteil an die Infrastruktur von 2500 Franken bei. Als jährlich wiederkehrenden Anteil an die Betriebskosten unterstützt die Gemeinde den Mittagstisch, indem sie die Differenz zwischen den effektiven Kosten pro Mittagessen und dem Elternbeitrag übernimmt. Letzterer wird auf maximal 15 Franken pro Mittag festgelegt. Weiter werden allfällige Defizite mit Beiträgen von Kanton und Bund gedeckt.

Nach einem Jahr wird das Angebot überprüft und nach Bedarf angepasst. Nach einer 3-jährigen Pilotphase soll das Projekt Mittagsbetreuung erneut beurteilt werden. Maximal wird der Versuchsbetrieb Kosten von 107 060 Franken verursachen. Die erwarteten – aber noch nicht zugesicherten – Subventionen sind dabei nicht abgezogen.

Unveränderter Steuerfuss

Überdies zur Diskussion stehen an der Gemeindeversammlung am Donnerstag, 21. November, verschiedene Einbürgerungen, mehrjährige Rahmenkredite für Gemeindestrassen, Wasserversorgung und Abwasserversorgung, die Fusion von Einwohner- und Ortsbürgergemeinde, der Gemeindeanteil von 21 200 Franken für den Ersatz des Forstschleppers sowie das Budget 2014 mit einem unveränderten Steuerfuss von 97 Prozent. Erwartet wird ein Ertragsüberschuss von 317 075 Franken. (mhu)

Gemeindeversammlung: Donnerstag, 21. November, 20 Uhr, Mehrzweckhalle.