Windisch
Die Gemeinde Windisch will attraktiv sein für die Familien

Für Gesprächsstoff gesorgt hat an der Sitzung des Windischer Einwohnerrats das Thema «Familienergänzende Kinderbetreuung». Sinn und Zweck der Massnahmen waren zwar unbestritten, die Botschaft des Gemeinderats kam aber nicht überall gut an.

Michael Hunziker
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Die Blockzeiten können definitiv eingeführt werden. Das Bild stammt von der Projektwoche der Primarschule.

Die Blockzeiten können definitiv eingeführt werden. Das Bild stammt von der Projektwoche der Primarschule.

Rebecca Knoth

Zur Diskussion standen an der Sitzung des Windischer Einwohnerrats am Mittwochabend die Budgetkredite von maximal 75 000 Franken für Beiträge an Kindertagesstätten und von 104 000 Franken zur definitiven Einführung der Blockzeiten sowie das Reglement «Beiträge familienergänzende Kinderbetreuung». Alle Geschäfte wurden am Schluss – sowie vorweg – klar angenommen.

Philipp Umbricht, FDP, kritisierte, dass drei Themen in einen Antrag verpackt wurden. Bei den Kindertagesstätten sei überdies nicht ersichtlich, welche Beiträge wohin fliessen. Und das Reglement sei zwar gut gemeint, aber nicht verständlich.

Daivd Roth, SP, Andrea Höbel, CVP, und Ursula Fehlmann, EVP, wiesen darauf hin, dass die familienergänzende Kinderbetreuung in Windisch nicht mehr wegzudenken sei. Daran hatte auch Philipp Ammon, SVP, keine Zweifel. Allerdings fragte er sich, in welcher Form sich die Bestrebungen auszahlen. Weil viele Details unklar seien, sprach er zudem von einer «ganz, ganz schlechten Vorlage».