Lupfig

Die Fusionsgemeinde startet mit saftigem Plus statt Minus

In Lupfig ist ein Gewinn von 1,29 Mio. Franken erwirtschaftet worden.

In Lupfig ist ein Gewinn von 1,29 Mio. Franken erwirtschaftet worden.

Das erste Rechnungsergebnis der zusammengeschlossenen Gemeinde ist deutlich besser ausgefallen als erwartet.

Bei einem Budget, das von einem Verlust von 196'160 Franken ausging, ist in der Einwohnergemeinde Lupfig – ohne Spezialfinanzierungen – ein Gewinn von 1,29 Mio. Franken erwirtschaftet worden. Dieser Betrag wird dem Bilanzüberschuss im Eigenkapital gutgeschrieben. «Die Situation der angespannten Verschuldung wurde damit wesentlich entlastet», stellt der Gemeinderat fest. Zurückzuführen sei das bessere Ergebnis vor allem auf den besseren Steuerabschluss sowie andere Mehrerträge und Einsparungen.

Die Rechnung 2018 enthält, wie budgetiert, den vom Kanton gezahlten Zusammenschlussbeitrag in der Höhe von 422'000 Franken. «Diesen einmaligen Einnahmen stehen noch nicht die vollen Ausgaben gegenüber», führt der Gemeinderat aus. «Einige Aufwände werden im Bereich Bildung und Verwaltung noch anfallen.»

Beim Wasserwerk resultiert ein Verlust von 54'764 Franken, bei der Abwasserbeseitigung ein Gewinn von 111'644 Franken, bei der Abfallwirtschaft ein Gewinn von 13'217 Franken und beim Nahwärmeverbund Holzschnitzelheizung MZH ein Verlust von 11 295 Franken.

In der Ortsbürgergemeinde wurde – ohne Spezialfinanzierung Wald – bei einem Budget, das von einem Verlust von 15 930 Franken ausging, ein Gewinn von 2,52 Mio. Franken erwirtschaftet. Dieser Betrag wird dem Bilanzüberschuss im Eigenkapital gutgeschrieben. Das Ergebnis fällt gemäss Gemeinderat wegen der jeweils auf die neue Amtsperiode vorgeschriebenen Bewertungsüberprüfung mit allfälliger Anpassung auf den Liegenschaften im Finanzvermögen so hoch aus. Es handle sich um die drei Parzellen im Gebiet Bachtele. Ohne diese Marktwertanpassung würde ein Verlust von 4862 Franken resultieren.

Bei einem Budget, das von einem Gewinn von 13'829 Franken ausging, wurde in der Forstwirtschaft – Spezialfinanzierung Wald – ein Gewinn von 446 Franken erwirtschaftet. Bereits darin enthalten ist laut Gemeinderat die anteilmässige Gewinnvereinnahmung von 147'499 Franken aus dem Forstbetrieb Birr-Lupfig. Der Gewinn wird dem Forstreservefonds im Eigenkapital gutgeschrieben, der nachher einen Bestand von 1,25 Mio. Franken ausweist. Die Forstrechnung schliesst um 13'382 Franken weniger gut ab, weil die Kosten aus dem ersten Planungskredit für den Forstwerkhofumbau/-anbau im Wald gemäss Gemeinderat sofort über die Erfolgsrechnung getragen werden müssen. (az)

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