Brugg-Windisch
Die Expo-Erfolgsgeschichte in Brugg-Windisch soll weitergehen

Riesiger Andrang, hervorragende Stimmung: Urs Keller, OK-Präsident der Gewerbeausstellung Expo Brugg-Windisch, hat allen Grund, zufrieden zu sein. Er spricht gar von einem Anlass der Superlative.

Michael Hunziker
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Staunen beim Medizinischen Zentrum Brugg.

Staunen beim Medizinischen Zentrum Brugg.

Michael Hunziker

«Es waren fantastische vier Tage», sagt Urs Keller, OK-Präsident der Expo Brugg-Windisch. Das Gewerbe habe einen starken Auftritt hingelegt, ein eindrückliches Erlebnis geboten. «Es war eine abwechslungsreiche, lebendige Ausstellung mit Volksfest-Charakter samt einer Vielzahl von Attraktionen und Aktivitäten sowie mitreissenden Darbietungen.»

Sämtliche Mitwirkende, fügt Keller an, hätten einen unermüdlichen und überdurchschnittlichen Einsatz gezeigt. Sowohl von den Ausstellern als auch von den Besuchern und den OK-Mitgliedern habe er erfreuliche Reaktionen erhalten. Die vielen zufriedenen Gesichter seien der Lohn für den enormen Aufwand aller Beteiligter.

Über 170 Aussteller präsentierten unter dem Motto «Man sieht sich!» ihre Produkte, Dienstleistungen und Neuheiten. Wie viele Besucher insgesamt in den Schachen strömten, sei zwar schwierig abzuschätzen, meint Keller. «Wir gehen aber davon aus, dass es weit über 50 000 Personen waren, mehr als bei der letzten Expo vor drei Jahren.» Sicher habe, ergänzt der OK-Präsident, das prächtige, milde Herbstwetter dazu beigetragen, dass sich so viele Leute für die Gewerbeausstellung hätten begeistern können.

Gesamtkonzept bewährt sich

Besonders glücklich ist Keller darüber, dass es zu keinen Zwischenfällen oder Unfällen gekommen ist – weder während der Aufbauphase noch während Ausstellungsdauer. Kurz: «Grössere Probleme waren keine zu verzeichnen.» Natürlich, räumt der OK-Präsident ein, gebe es bei einem Anlass in diesem Rahmen da und dort Verbesserungspotenzial. Es seien bereits – «allesamt konstruktive» – Hinweise und Vorschläge eingetroffen. An der nächsten OK-Sitzung werde ein Fazit gezogen und die einzelnen Punkte würden besprochen. Dann werde ebenfalls ein Blick in die Zukunft geworfen.

Ob und in welchem Rahmen wieder eine Expo Brugg-Windisch durchgeführt wird, hängt laut OK-Präsident Keller in erster Linie von der Gewerbevereinigung Zentrum Brugg und vom Gewerbeverein Windischplus ab, die für die Aktion zuständig sind. Ebenfalls müssten, gibt er zu bedenken, die Rahmenbedingungen stimmen. Will heissen: Einerseits sei die Armee gefragt, die jeweils ihr Gelände im Schachen zur Verfügung stellt. Andererseits sei für den Anlass im Wasserschloss auch die Bewilligung des Kantons notwendig. «Nun ist die Politik gefordert.»

OK-Präsident wieder dabei

Geht es nach Keller, wird die Expo-Erfolgsgeschichte – «ohne Zweifel» – im Schachen fortgesetzt. «Den gegenwärtigen Schwung sollten wir mitnehmen.» Das Gesamtkonzept müsste nach seinem Dafürhalten nach Möglichkeit beibehalten werden. Es gefalle und habe sich bewährt. Gleiches gelte für das Gastrokonzept mit den Restaurants in der separaten Halle. Auch wenn diesmal die freien Plätze zeitweise rar waren: Der grosse Vorteil sei, dass die Logistik sichergestellt werden könne.

Er selber sei – «vorausgesetzt, die Gewerbevereine sind einverstanden» – gerne ein weiteres Mal als OK-Präsident mit dabei, sagt Keller. Die Arbeit habe ihm grosse Freude bereitet, die vielen positiven Rückmeldungen seien eine zusätzliche Motivation.

Schade, fasst der OK-Präsident zusammen, sei eigentlich nur eines: dass der Grossanlass schon wieder vorbei sei. Es sei extrem schnell gegangen und einiges sei bereits wieder abgebaut. Bis Ende Woche wird im Schachen übrigens nichts mehr an die Expo Brugg-Windisch erinnern. Die Zelt-Hallen werden verschwunden sein – und die Armee wird ihr Gelände wieder für sich beanspruchen können.