Bözen
Die Erschliessung der Milchhüslistrasse erregt die Gemüter weiterhin

Geht es nach dem Gemeinderat, soll aus der Holperpiste eine richtige Strasse werden. Doch wie es nach der langen Gemeindeversammlung weitergehen wird, ist trotz Abstimmung noch offen. Knacknuss ist der Kostenteiler zwischen Eigentümern und Gemeinde.

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Über die desolate Milchhüslistrasse gelangt die Feuerwehr Oberes Frocktal zu ihrem Magazin.

Über die desolate Milchhüslistrasse gelangt die Feuerwehr Oberes Frocktal zu ihrem Magazin.

Claudia Meier

Von den 518 stimmberechtigten Einwohnern waren am Freitagabend 100 an der der Wintergmeind in Bözen. Der Verpflichtungskredit für die Erschliessung der Milchhüslistrasse in der Höhe von 305’000 Franken sorgte für rege Diskussionen. Ein Rückweisungsantrag wurde vom Stimmvolk abgelehnt. Obwohl es nicht Bestandteil des Geschäfts war, wurde ein Änderungsantrag des Traktandums beantragt. Man wollte den Kostenteiler des Projekts im Antrag des Gemeinderates integriert haben.

So sollte der rechtliche Kostenteiler von 70 Prozent für Grundeigentümer und 30 Prozent für die Gemeinde gleich um- beziehungsweise abgewandelt werden. Das Stimmvolk hiess die entsprechende Anpassung gut. Die Verwaltung ist aber der Ansicht, dass aufgrund der rechtlichen Grundlagen ein solcher Antrag nicht rechtskonform ist. Zu diesem Traktandum kann daher ein Nachspiel erwartet werden. Der Ausgang betreffend dem desolaten Strassenzustand bleibt somit weiterhin offen.

Der Souverän sagte Ja zur Pensenerhöhung von insgesamt 150 Prozent, zum Kredit für die Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts mit den Gemeinden Effingen, Elfingen und Hornussen sowie zu Verpflichtungskrediten für den Neubau Spielplatz und für die Beschaffung und Installation der IT-Anlage – beides für die Schule Bözen. Auch die Landschaftsqualitätsbeiträge, der Planungskredit für die Erschliessung Gebiet Unterdorf/Drillmattweg und das Budget mit dem gleichen Steuerfuss von 118 Prozent wurden angenommen. (CM)

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