Album Release

Die Brugger Band Burning Witches veröffentlicht ihr neues Album «Dance with the Devil»

«Dance With The Devil» heisst ihr neustes Werk (von links): Sonia (Guitars), Jay (Bass), Laura (Vocals), Lala (Drums) und Romana (Guitars).

«Dance With The Devil» heisst ihr neustes Werk (von links): Sonia (Guitars), Jay (Bass), Laura (Vocals), Lala (Drums) und Romana (Guitars).

Romana Kalkuhls Band erfreut sich internationaler Anerkennung. Nun gibt es ein neues Album. Ob der Hexentanz mit dem Teufel gleichermassen Anklang findet, wird man sehen.

Frohe Kunde für die Heavy-Metal-Fans: Heute Freitag erscheint das neue Album «Dance With The Devil» der Brugger Band Burning Witches. Stampfende Rhythmen, virtuose Gitarrenläufe und über allem eine kräftige Stimme – einmal melodiös und durchdringend, einmal düster und boshaft: Die Spielfreude ist den fünf Frauen so richtig anzuhören.

Gegründet 2015 von Gitarristin Romana Kalkuhl, machte die Band bereits mit ihrem Demo und mit dem Debüt «Burning Witches» auf sich aufmerksam. Für Furore sorgte dann 2018 «Hexenhammer», das bei einem internationalen Label erschien und von Kritikern wie Fans gleichermassen gelobt wurde. Die Band durfte sich freuen über Chart-Platzierungen in der Schweiz, in Deutschland, England, Belgien oder Holland, stand bei zahlreichen Konzerten auch auf den ganz grossen Bühnen.

Das offizielle Video zum Song «Dance with the Devil»:

Mit dem Wacken Open Air ging ein Traum in Erfüllung

Sie lebe «in einer Traumwelt», sagte Romana Kalkuhl im letzten November zur «Aargauer Zeitung». Das riesige Interesse habe die Band in diesem Ausmass nicht erwartet. «Wir wurden vom Erfolg total überrumpelt», so die Gitarristin. Mit dem Auftritt am Wacken Open Air in Deutschland sei ein Traum in Erfüllung gegangen, schwärmt die 30-jährige Bandleaderin nun im «Blick». «Das ist ein Ritterschlag für jeden Rocker und war eine riesige Ehre für uns.»

Beim neusten Werk «Dance With The Devil» spricht das Plattenlabel Nuclear Blast von unverfälschtem, traditionell geprägtem Heavy Metal, nennt als hörbare Einflüsse die legendären Judas Priest oder Dio. «Wir haben immer den Drang weiterzumachen», wird die Band zitiert. «Wir sind jeden Tag aufs Neue hungrig auf das, was vor uns liegt. Wir wollen herausfinden, wie viel noch drin ist.»

Hüben und drüben gibt es Lob von den Kritikern

Für den Kritiker von metalin­side.ch zeigt «Dance With The Devil» eindrücklich, «was möglich ist, wenn ausgereiftes, kraftvolles Songwriting auf waschechten, authentisch umgesetzten Heavy Metal trifft».

Für metal.de wurden die Erwartungen erfüllt. Aber das Werk, heisst es weiter, hätte sogar «gern noch etwas wilder und kreativer sein können». Und laut stormbringer.at hat das Album die wundersame Eigenschaft, «über Wochen zu fesseln und zu beschäftigen».

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Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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