Villigen
Die Brücken in Villigen werden für 550000 Franken saniert

Die Gemeindeversammlung in Villigen hat am Mittwochabend sämtliche Geschäfte angenommen, darunter die Sanierung der Brücken für 550000 Franken. Kein Entscheid gefallen ist hingegen zum Feldweibelhaus.

Michael Hunziker
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AZ

Mit grosser Mehrheit haben die 129 anwesenden Stimmberechtigten in Villigen den Kredit von 550000 Franken für die Sanierung der Brücken genehmigt. Ausgeführt weden sollen die Arbeiten in den nächsten sieben Jahren. Ein Stimmberechtigter war der Ansicht, die Sanierungen seien innert zwei Jahren abzuschliessen und die Prioritäten seien anders zu setzen. Sprich: Die älteste Brücke im Kumet sei wegen ihres schlechten Zustandes als erstes zu erneuern. Sein Antrag wurde allerdings klar abgelehnt.

Gutgeheissen hat die Gemeindeversammlung am Mittwochabend - ebenfalls mit grosser Mehrheit - im Weiteren den Kredit von 75000 Franken für die Anpassungsarbeiten an den Regenbecken, die Teiländerung Nutzungsplanung "Kindergarten Stilli", den Vertrag für den Verkauf eines Grundstücks in Stilli, die Erhöhung des Pensums für das Schulsekretariat auf 20 Prozent sowie den Voranschlag 2013 mit dem neuen Steuerfuss von 82 Prozent.

Vertagt wurde der Entscheid zum Feldweibelhaus. Zur Erinnerung: Wegen des Baus des Werkhofs hätte der Substanzschutz des Feldweibelhauses aufgehoben werden wollen. Gemäss Vizeammann Thomas Meier hat ein Gutachten allerdings ergeben, dass die Bausubstanz gut sei, das Feldweibelhaus also nicht abgebrochen werden soll. Vorgesehen ist nun, die Planung des Werkhofs mit dem bestehenden Ensemble voranzutreiben. Denn: "Das Bauamt braucht dringend und schnell einen Werkhof", stellte Meier fest.