Brugg-Windisch

Die aarReha zieht im Campus ein: Eröffnung eines Zentrums für Rehabilitation vorgesehen

Medizinisches und therapeutisches Angebot auf rund 400 Quadratmetern: Wie auf dieser Visualisierung soll sich das neue Zentrum für Rehabilitation präsentieren.

Medizinisches und therapeutisches Angebot auf rund 400 Quadratmetern: Wie auf dieser Visualisierung soll sich das neue Zentrum für Rehabilitation präsentieren.

Die aarReha Schinznach hegt Expansionspläne: Im Fachhochschul-Campus in Brugg-Windisch vorgesehen ist der Einbau eines Zentrums für Rehabilitation.

Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern im Erdgeschoss – im Bereich, in dem sich heute als Zwischennutzung die Campus-Galerie befindet – sollen ein Trainingsraum sowie verschiedene Behandlungs- und Sprechzimmer eingerichtet werden.

Die Rede ist von einem medizinischen und therapeutischen Angebot mit: ärztliche Sprechstunden in den Bereichen Orthopädie, allgemeine Medizin und Komplementärmedizin; Physiotherapie, Ergotherapie, Psychologie sowie intensiv-ambulante Rehabilitation; Prävention, Alternativmedizin, Ernährung und Gesundheit. Während den Öffnungszeiten ist das Zentrum durchgehend mit einem Arzt und Therapeuten besetzt.

Standort ist gut frequentiert

«Der Markt zeigt, dass im Bereich Reha künftig ambulante Leistungen weiter an Bedeutung gewinnen werden», antwortet Svenja Müller, Kommunikationsbeauftragte bei der aarReha Schinznach, auf die Frage nach den Gründen für das Vorhaben. Nach der Eröffnung der zweiten Klinik in Zofingen, fährt sie fort, möchte sich die aarReha verstärkt auch auf ambulante Leistungen ausrichten und die über Jahre gewonnenen Erfahrungen und Kompetenzen den ambulanten Patientinnen und Patienten zugänglich machen. Zudem beabsichtige die aarReha, in Wohnortsnähe der Patienten zu rücken.

Der zentrale, gut frequentierte Standort direkt am Campus befinde sich verkehrstechnisch an allerbester Lage unmittelbar bei Bahnhof, Busstation, Parkhäuser, fügt Svenja Müller an. Angesprochen würden einerseits Menschen, die medizinische und therapeutische Leistungen suchen. «Anderseits richten wir uns aber auch an gesunde Menschen, die sich generell für Gesundheit interessieren.» Das Baugesuch liegt bis 22. April bei der Abteilung Planung und Bau in Windisch auf. Verläuft alles reibungslos, können die Rohbau-Arbeiten im Mai erfolgen, der Innenausbau ab Juni. Die Eröffnung ist Anfang September geplant.

Akribische Planung ist nötig

Damit der sportliche Zeitplan eingehalten werden kann, seien eine akribische Planung sowie Absprachen mit der Fachhochschule sehr wichtig, betont Svenja Müller. Denn während der Prüfungszeiten, gibt sie zu bedenken, sollen keine lärmintensiven Arbeiten ausgeführt werden.

Rund 1,5 Mio. Franken wird die aarReha investieren in den neuen Standort. Der Betrieb eines externen, zentrumsnahen Ambulatoriums ermöglicht es, ist die Rehabilitationsklinik mit Sitz in Schinznach-Bad überzeugt, die vorhandenen Fachkompetenzen breiter anzuwenden, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken. Nicht zuletzt könne der neue Standort auch den Mitarbeitenden spannende Perspektiven eröffnen.

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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