«az Brugg»
Die Aargauer Zeitung feiert die neue «az Brugg» mit der Leserschaft

Eine Woche nach der Lancierung der «azBrugg» hat die Redaktion den eigenen Regionalsplit für die Region mit der Leserschaft und prominenten Gästen gefeiert. Die Talk-Gäste strotzen vor Selbstbewusstsein.

Thomas Röthlin
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Stadtammann Daniel Moser, Gemeinderätin Heidi Ammon, Fachhochschulchef Crispino Bergamaschi und Waffenplatzkommandant Nico Jungo (von links) waren sich bei den Fragen von az-Chefredaktor Christian Dorer (Mitte) einig: Brugg geht es immer besser.Emanuel Freudiger

Stadtammann Daniel Moser, Gemeinderätin Heidi Ammon, Fachhochschulchef Crispino Bergamaschi und Waffenplatzkommandant Nico Jungo (von links) waren sich bei den Fragen von az-Chefredaktor Christian Dorer (Mitte) einig: Brugg geht es immer besser.Emanuel Freudiger

EMANUEL PER FREUDIGER

Wo etwas läuft, ist die Aargauer Zeitung vor Ort. Deshalb stärkt die az ihre Lokalberichterstattung in der Region Brugg-Windisch, wo die baldige Inbetriebnahme des Fachhochschul-Campus eine Dynamik auslöst, die ihresgleichen sucht.

Talkrunde in lockerer Atmosphäre
10 Bilder
Oberst Nico Jungo, WPL Kommandant Brugg
FHNW Direktor Crispino Bergamaschi
Heidi Ammon Gemeinderätin Windisch
Interessierte Zuhörer
Einen Kuchen für die az gab es vom Präsidenten des Vereins Wein und Brot Region Brugg, Werner Fässler
Ein herrlicher Spätsommerabend in der Brugger Altstadt
Der laue Sommerabend lockte einige Zuhörer an das Podium
Auch Fragen aus dem Publikum wurde Red und Antwort gestanden
Burggs Stadtammann Daniel Moser

Talkrunde in lockerer Atmosphäre

Emanuel Freudiger

Eine Woche nach der Lancierung der «az Brugg» hat die Redaktion die Leser am Montagabend vor dem Büro an der Hauptstrasse 36 zum Apéro und einem Talk eingeladen.

Chefredaktor Christian Dorer befragte vier prominente Gäste über ihr Verhältnis zu ihrem Wirkungsort. Was er und das zahlreich erschienene Publikum zu hören bekamen, war eine kollektive Liebeserklärung an die Region.

Allen voran voller Stolz über seinen brandneuen Campus zeigte sich Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz. Als «neuen König von Brugg», wie von Dorer vorgeschlagen, mochte er sich zwar nicht gerade bezeichnen.

Einen Feldzug der Studenten erhofft sich Bergamaschi aber schon: «Die Jungen sollen die Stadt erobern.» Von der ansässigen Bevölkerung erhofft sich der oberste Fachhochschulchef deshalb Toleranz, «wenn es um elf Uhr nachts künftig nicht immer mucksmäuschenstill sein wird» im Städtli.

Ebenfalls viele junge Leute, Genie-Rekruten nämlich, beherbergt Oberst im Generalstab Nico Jungo, Kommandant des Waffenplatzes Brugg.

Und das soll auch noch lang so bleiben: Jungo sieht den A-Waffenplatz durch die Sparpläne des Bundesrats nicht gefährdet. Und seinen Rekruten gefalle es dermassen in Brugg, dass sie wohl jeweils noch länger im Ausgang bleiben würden als die Studenten.

Der Brugger Stadtammann und Ex-Pilot Daniel Moser findet es zwar einfacher, ein Flugzeug zu steuern, als seine Stadt durch alle Unwägbarkeiten zu lenken. Auf den Campus-Betrieb sei man aber gut vorbereitet und mit dem Militär vor Ort «selbstverständlich jetzt schon glücklich».

Und Heidi Ammon, Gemeindeammann-Kandidatin in Windisch, brach eine Lanze für ihren Wohnort. «Brugg allein schafft es nicht, die Region zu stärken», sagte die gebürtige Ostschweizerin und sprach damit etwa die laufende gemeinsame Ortsplanungsrevision an.

Eine Revision, die den Waffenplatz nicht etwa infrage stelle, ergänzte Daniel Moser mit einem Augenzwinkern. Er gab Ammon recht: «Langfristig gilt es, die Region zusammenzuführen.»

Das allenthalben spürbare Selbstbewusstsein äusserte sich nicht nur in den spontan formulierten Wunsch-Schlagzeilen der Gäste (Moser: «Brugg, das neue Cambridge der Schweiz»).

Einwohnerratspräsidentin Silvia Kistler lobte zwar die neue Brugger az-Ausgabe. Dass die Badener Abonnenten allerdings nicht mehr so viel wie früher aus der aufstrebenden Region Brugg-Windisch zu lesen bekämen, sei schon etwas schade.

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