Die Luft ist dick und die Stimmung locker: Kurz nach 10 Uhr herrscht im Sitzungszimmer des Brugger Stadthauses bereits Aufbruchstimmung. Die fünf Stadträte sowie Stadtschreiber Yvonne Brescianini haben den Aktenberg für die erste offizielle Sitzung der neuen Legislaturperiode 2014–17 nach gut zwei Stunden abgearbeitet.

Besonders speditiv verlaufen die Sitzungen, wenn alle Stadträte die Akten genau studiert und vermerkt haben, ob sie zustimmen oder Vorbehalte haben. Stadtammann Daniel Moser präzisiert: «Wenn alle einverstanden sind, müssen wir ja nicht noch lange diskutieren.»

Der Stadtrat hat die nächste Einwohnerratssitzung vom 24. Januar sowie Baugesuche behandelt. Zudem soll das Dienst- und Besoldungsreglement überarbeitet werden. Hier habe man den Prozess besprochen, so Moser. Vor Sitzungsende gehe es immer um die nächsten Termine sowie Informationen aus den einzelnen Ressorts.

Die Sitzordnung erfolgt übrigens nach strengen Regeln: Stadtammann Moser (FDP) und Vizeammann Andrea Metzler (SP) sitzen sich an den beiden Tischenden gegenüber. Auch Stadtschreiber Brescianini hat ihren festen Platz. Die Besetzung der drei verbleibenden Stühle ist vom Wahlresultat abhängig. FDP-Stadtrat Reto Wettstein darf neben Moser sitzen, weil er mit dem besten Resultat gewählt wurde. Leo Geissmann (CVP) und Willi Däpp (SP) sitzen rechts respektive links neben Vizeammann Metzler.