Region Brugg

Der Vorstand des Tourismusvereins ordnet sich neu – Präsident legt das Amt nieder

So sieht der neue Vorstand des Tourismusvereins aus (v. l.): Peter Belart (Co-Präsidium), Monika Bingisser, Barbara Iten (Co-Präsidium), Jürg Hässig und Roger Brogli.

So sieht der neue Vorstand des Tourismusvereins aus (v. l.): Peter Belart (Co-Präsidium), Monika Bingisser, Barbara Iten (Co-Präsidium), Jürg Hässig und Roger Brogli.

Im Vorstand des Vereins Tourismus Region Brugg gibt es zahlreiche Veränderungen. Der amtierende Präsident Jürg Hässig hat nach vier Jahren an der Generalversammlung sein Amt niedergelegt. Peter Belart übernimmt nun gemeinsam mit Barbara Iten, die neu im Vorstand ist, das Co-Präsidium. Monika Bingisser und Roger Brogli verstärken per sofort den Vorstand. Hansruedi Sommer tritt dagegen zurück.

Der Verein mit seinen 156 Mitgliedern setzt sich dafür ein, dass die vielschichtigen Attraktivitäten der Region bekannt und erlebbar gemacht werden. Stadtammann Barbara Horlacher bedankt sich an der GV bei allen für die geleistete Arbeit. Obwohl dieses Jahr für den Tourismus und die Gastronomie eine grosse Herausforderung bedeutet, sieht Horlacher darin auch eine Chance. Sie sagt: «Diese Zeit gibt den Menschen die Möglichkeit, sich auf das Lokale zu besinnen und hier Neues zu entdecken.» Als Beispiele nennt Horlacher die 100 Picknickplätze der Region Brugg, die dank der interaktiven Karte auf der Website des Vereins einfach zu finden sind. Und sie spricht von den Filmaufnahmen, die in Brugg im August für «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» gemacht wurden. Diese werden am 12. November auf SRF1 ausgestrahlt.

Habsburger und Römer interessieren die Chinesen

Der Jahresbericht 2019 zeigt, dass in der Region einiges los war: öffentliche Stadtführungen, das Abendrennen und der Aargauer 3-Tage-OL. «Der ‹slowUp› zog knapp 30'000 Menschen in die Region und bei ‹Brugg wird zum Bauernhof› waren rund 5000 Besucher», berichtet Jürg Hässig. Beide Grossveranstaltungen mussten in diesem Jahr abgesagt und auf 2021 verschoben werden.

Auch die Veranstaltung «Aargau singt in Brugg» wird erst im nächsten Jahr durchgeführt. Im Frühjahr 2020 forschten dagegen Studenten der Hochschule Luzern für eine Masterarbeit über chinesische Touristen in der Region. Das mag verblüffen, weil Chinesen eher in Engelberg, Luzern oder Zermatt vermutet werden. Jürg Hässig verrät, dass sie aber offenbar grosses Interesse an den Römern und Habsburgern zeigen.

Er nennt noch kommende Veranstaltungen in diesem Jahr wie die Schlagernacht in Hausen, das Schlager-Fäscht in Mellingen und die Gala-Nacht des Aargauer Fussballverbands im Campussaal Brugg-Windisch.

Der Wunsch nach einem Aare-Beizli

Nach den Neuwahlen von Iten, Bingisser und Brogli wurde Hansruedi Sommer aus dem Vorstand verabschiedet. Dieser hat sich besonders für den Stellplatz für Wohnmobile und für den «slowUp» eingesetzt. Dann verabschiedet Peter Belart Jürg Hässig aus seinem Amt. «Mit ihm kam Wind in den Vorstand», beschreibt Belart den abtretenden Präsidenten. Hässig bleibt aber im siebenköpfigen Vorstand und freut sich auf die neue Zusammensetzung.

Die Herausforderungen, die auf den Verein zukommen, sind sicher so vielseitig wie die Region selbst. Unter anderem versuchen die Mitglieder, ein Aare-Beizli zu realisieren.

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