Brugg
Der Sperrmüll auf der Brugger Schöneggstrasse ist ein Ärgernis

Der Brugger SVP-Einwohnerrat Tobias Hungerbühler möchte vom Stadtrat wissen, was gegen das Littering an der Schöneggstrasse unternommen wird. Das Ausmass verlange weiterführende Massnahmen, ein solches Verhalten dürfe nicht toleriert werden.

Michael Hunziker
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Immer wieder stapelt sich bei der Eisenbahn-Unterführung der Sperrmüll.

Immer wieder stapelt sich bei der Eisenbahn-Unterführung der Sperrmüll.

Claudia Meier/Archiv az

Es ist ein Ärgernis für Fussgänger und Anwohner: Immer wieder stapelt sich bei der Eisenbahn-Unterführung an der Schöneggstrasse in Brugg der Sperrmüll: Schränke, Sofas, Matratzen oder Stühle. SVP-Einwohnerrat Tobias Hungerbühler spricht von einem «neuralgischen Littering-Ort». Es handle sich nicht nur aus optischen Gründen um ein Problem. «Es ist auch insbesondere moralisch äusserst verwerflich, wenn sich Mitbürgerinnen und Mitbürger auf diese Art und Weise ihrer persönlichen Habseligkeiten entledigen und die Allgemeinheit für die anfallenden Kosten aufkommen lassen.»

Wird nicht toleriert

Für SVP-Einwohnerrat Hungerbühler steht fest: Ein solches, egoistisches Verhalten darf in unserer Gemeinschaft keinen Platz finden. «Das Ausmass an dieser Stelle verlangt wohl weiterführende Massnahmen durch die Stadt und eine klare Kommunikation, dass ein solches Verhalten nicht toleriert wird.»

In einer kleinen Anfrage möchte Hungerbühler vom Stadtrat wissen, was bereits unternommen wurde, um dem wiederkehrenden Littering-Problem bei der Eisenbahn-Unterführung zu begegnen und welche Schritte in Zukunft vorgesehen sind.

Überwachung oder Schilder

Der SVP-Einwohnerrat selber sieht als Möglichkeiten eine Videoüberwachung, Hinweisschilder oder die Veröffentlichung von Bildern, um – gegen Belohnung – Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Denn gewisse Objekte hätten einen hohen Wiedererkennungswert und der vormalige Besitzer könne dadurch eruiert werden.