Für die – «vielversprechende» – Zukunft haben sich viel vorgenommen: Sie wollen intensiver zusammenarbeiten, sich auf die gleichen Ziele ausrichten und ihre Mittel fokussiert einsetzen. Anders gesagt: Brugg Regio pflegt, entwickelt und vermarktet die Angebote. Tourismus Region Brugg bietet Unterstützung mit Ideen, Erfahrung sowie personellen und finanziellen Ressourcen.

Strukturen werden angepasst

«Wir müssen die Strukturen anpassen», sagte Dietrich Berger, Präsident Verein Tourismus Region Brugg, am gut besuchten Kultur- und Tourismus-Apéro am Montagabend im Forum Odeon. «Wir übernehmen immer stärker die Funktion eines Fördervereins.» Es gelte, zusammen mit den «möglichst» vielen Mitgliedern die Region vorwärts zu bringen. Berger versicherte: «Für das gemeinsame Weiterkommen haben wir die schnellen Stiefel angezogen.»

Verena Rohrer, Leitern der regionalen Standortförderung Brugg Regio, betonte, dass nichts übers Knie gebrochen werde, sondern dass sachte zusammengerückt und zusammengeführt werde. Und sie konnte bereits auf konkrete, aktuelle Projekte hinweisen. Per Ende März wird die gemeinsame Homepage für den Bereich Tourismus, Freizeit und Kultur aufgeschaltet. «Die digitale Visitenkarte spielt eine wichtige Rolle», hielt Verena Rohrer fest. Die Grundstruktur der Homepage sei von der Marketing-Dachorganisation Aargau Tourismus übernommen worden, die Inhalte würden angepasst. Durch dieses Vorgehen wird die Website laut Verena Rohrer zu einem «unschlagbaren Preis» realisiert.

Zu finden sein werden Informationen zu Geschichte, Kultur und Wissen, Natur, Sport und Wellness sowie Hotel und Gastro. Und es wird ein einheitlicher, zentraler Veranstaltungskalender für die Region geschaffen. Verena Roherer sprach von einem ehrgeizigen Ziel und einem aufwendigen Unterfangen, dem grosse Beachtung geschenkt werde. Die diversen Organisatoren hätten Gelegenheit, ihre grösseren und kleineren Anlässe aus den verschiedensten Bereichen aufzuführen.

Informationsbüro im Odeon Foyer

Weiter gab die Leiterin der regionalen Standortförderung – nicht ohne Stolz – bekannt, dass im Odeon Foyer ein neues Informationsbüro eingerichtet wird. Voraussichtlich mit Start im April wird also an sieben Tagen in der Woche eine Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Bei den Öffnungszeiten, so Verena Rohrer, werde das Büro in Brugg seinesgleichen suchen. Durch die Zusammenarbeit mit dem «Odeon» entstehe eine «super Situation für beide Seiten».

Ebenfalls ein grosser Brocken ist in diesem Jahr die Organisation des slowUp Brugg. «Wir versuchen diesen Grossanlass, bei dem Teile der Hauptstrasse für den Langsamverkehr gesperrt werden, in die Region zu bringen», erklärte Verena Rohrer. Es handle sich um eine starke Marke mit einer nationalen Trägerschaft. Jetzt gehe es darum, bei der Kantonspolizei die letzten, definitiven Bewilligungen einzuholen. Verläuft alles nach Plan, findet der slwoUp Brugg im August statt. «Das ist eine Riesenchance», betonte Verena Rohrer. Gerechnet werde mit 20000 Besuchern. «Angesprochen wird nicht nur die lokale Bevölkerung, angezogen werden auch Aussenstehende.»

Ideen haben Verena Rohrer und Dietrich Berger noch ganz viele. Als Beispiele nannten sie unter anderem den Infopoint am Stadtfest Brugg sowie die Planung der Kulturnacht 2014. Daneben würden die Angebote optimiert, regionale Standortförderungsstrategien entwickelt und die nötigen Massnahmen umgesetzt. Aufgebaut werden soll auch eine Infoplattform, «wo sich die Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz mit der Region in Verbindung setzen können».