Brugg
Der Quartierverein Altstadt Brugg und die Denkmalpflege

Der Quartierverein Altstadt Brugg thematisiert morgen die Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege. Dabei steht das bautechnische Verständnis der Beteiligten im Vordergrund.

Claudia Meier
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Energieeffizienz und Denkmalspflege beschäftigen in der Altstadt.cm

Energieeffizienz und Denkmalspflege beschäftigen in der Altstadt.cm

Unter dem Titel «Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege in der Altstadt» referiert Bauberater Philipp Schneider morgen Mittwochabend anlässlich der Generalversammlung des Quartiervereins Altstadt Brugg im Rathaussaal.

Der Referent ist als Bauberater der Kantonalen Denkmalpflege auch für die Stadt Brugg zuständig. Als gelernter Zimmermann und diplomierter Architekt mit Aufbaustudium im Bereich Denkmalpflege und Umnutzung wird er von seinen Erfahrungen beim Planen und Bauen im historischen Bestand berichten. Schneider wird ausserdem die Aufgaben der Kantonalen Denkmalpflege skizzieren. Verbindliche Einflussnahme bei geschützten Denkmälern unterscheidet sich von Empfehlungen bei nicht geschützten Häusern.

Bereitschaft zu Kompromissen

Entscheidend für das Gelingen eines Bauprojektes in der Altstadt ist das bautechnische Verständnis, egal ob das Objekt unter Schutz steht oder nicht. Beim alten Bauwerk braucht es vertiefte Kenntnisse, Sorgfalt, aber auch Fantasie und die Bereitschaft zu Kompromissen. Einige der dringlichsten gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben, die Philipp Schneider erläutern wird, sind Erhalt von Kulturgut, Energieeffizienz, Authentizität der Materialien und Nachhaltigkeit der Nutzung.

Im Anschluss ans Referat aus der Perspektive der praktischen Denkmalpflege wird eine Diskussion stattfinden. Zur Veranstaltung werden auch Nicht-Mitglieder um 20.15 Uhr im Rathaus willkommen geheissen.

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