«Jö, so schön!», sagt die Frau im blauen Kleinwagen, lacht und schnappt sich durch das Seitenfenster das gelbe Osterei. Auch die weiteren Autofahrer, die am Rotlicht warten müssen bei der Büchlikreuzung in Lupfig, nehmen die Aufmerksamkeit der Firma Cellere Bau AG dankend entgegen.

Strassenbauer Simon Suter, der in leuchtend oranger Jacke von einem Fahrzeug zum nächsten geht, schmunzelt. Die meisten seien positiv überrascht über diese Aktion. Seiner Kollegin Beatrice Wyssen, die auf der anderen Seite der Baustelle steht, machen die Reaktionen an diesem sonnigen, milden Gründonnerstag-Vormittag ebenfalls grosse Freude. «Das ist super», stellt sie fest.

Es ist das dritte Jahr, in dem die Cellere Bau AG auf ihren Baustellen im Raum Aargau/Solothurn in den Stosszeiten gelbe, mit dem Firmenschriftzug versehene Ostereier verteilt – insgesamt etwa 2800 Stück und solange der Vorrat reicht. Diese seien gedacht für die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner, die durch die Bauarbeiten mit Umtrieben oder Wartezeiten rechnen müssen, sagt Matthias Frei, stellvertretender Regionalleiter Aargau/Solothurn der Cellere Bau AG. Es sei ein Dankeschön für das Verständnis, das sie aufbringen. «Die Aktion wird geschätzt und zaubert vielen ein Lächeln ins Gesicht.»

Auf der Büchlikreuzung in Lupfig treffen die Trottmattstrasse sowie die Bahnhof- und die Dorfstrasse aufeinander. Bisher befand sich an dieser Stelle ein provisorischer Minikreisel.

Mit Bauarbeiten läuft es rund

Um bessere Verkehrsverhältnisse schaffen zu können, lässt das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) nach einer dreijährigen Versuchs-, Planungs- und Bewilligungsphase derzeit einen definitiven Kreisel erstellen. Der Aussendurchmesser kann von 15 auf 18 Meter vergrössert werden. Ausgeführt werden die Arbeiten in mehreren Etappen, damit die Kreuzung einspurig befahrbar bleibt.

Gleichzeitig werden die Werkleitungen saniert. Genau diese Tätigkeiten im Boden hätten sich als aufwendiger herausgestellt als am Anfang angenommen, hält Frei fest. Mit dem Bauverlauf ist er aber grundsätzlich zufrieden. Der Einbau des Deckbelags soll wie vorgesehen im Sommer erfolgen können. Es sei zwar keine sehr grosse, aber eine konzentrierte Baustelle, fügt Frei an und erwähnt als besondere Herausforderungen das rege Verkehrsaufkommen sowie die engen Platzverhältnisse.