Villigen
Der Kindergarten in Villigen ist auch ein Schulhaus

Der Kindergartenpavillon am Standort Erbslet in Villigen erhält eine zusätzliche Etage. Es entstehen drei Schul- sowie ein Gruppenzimmer. Der Zeitplan ist straff und ehrgeizig.

Michael Hunziker
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Kindergartenpavillon Erbslet
11 Bilder
Mehr Platz für die Schule Villigen Das Wetter spielt mit, die Arbeiten kommen gut voran. In einer nächsten Phase steht der Innenausbau an.
Mehr Platz für die Schule Villigen Das Wetter spielt mit, die Arbeiten kommen gut voran. In einer nächsten Phase steht der Innenausbau an.
Mehr Platz für die Schule Villigen Der Kindergartenpavillon wird aufgestockt: Mitte April sind die vorgefertigten Bauelemente mithilfe eines Pneukrans montiert worden.
Mehr Platz für die Schule Villigen Der Kindergartenpavillon wird aufgestockt: Mitte April sind die vorgefertigten Bauelemente mithilfe eines Pneukrans montiert worden.
Mehr Platz für die Schule Villigen Der Kindergartenpavillon wird aufgestockt: Mitte April sind die vorgefertigten Bauelemente mithilfe eines Pneukrans montiert worden.
Mehr Platz für die Schule Villigen Der Kindergartenpavillon wird aufgestockt: Mitte April sind die vorgefertigten Bauelemente mithilfe eines Pneukrans montiert worden.
Mehr Platz für die Schule Villigen Der Kindergartenpavillon wird aufgestockt: Mitte April sind die vorgefertigten Bauelemente mithilfe eines Pneukrans montiert worden.
Mehr Platz für die Schule Villigen Der Kindergartenpavillon wird aufgestockt: Mitte April sind die vorgefertigten Bauelemente mithilfe eines Pneukrans montiert worden.
Mehr Platz für die Schule Villigen So präsentierte sich der Kindergartenpavillon bisher.
Mehr Platz für die Schule Villigen So präsentierte sich der Kindergartenpavillon bisher.

Kindergartenpavillon Erbslet

zvg/André Jacquat

Die Schule Villigen erhält mehr Platz: Am Standort Erbslet wird der Kindergartenpavillon aufgestockt. Es geht Schlag auf Schlag: Anfang April haben die Vorbereitungsarbeiten begonnen, wurde das Baugerüst aufgestellt. Mitte Monat – während den Schulferien – sind die vorgefertigten Bauelemente angeliefert, mit einem grossen Pneukran platziert und dann montiert worden.

«Nach wenigen Tagen gibt der Bau von aussen ein fast fertiges Bild ab», freut sich der zuständige Gemeinderat Peter Gut. Zusammen mit dem für die Aufstockung des Kindergartenpavillons verantwortlichen ortsansässigen Architekten André Jacquat äussert er sich «sehr zufrieden» über den Baufortschritt. «Das freundliche Wetter konnte bestens genutzt werden.» Aber im Innenausbau, gibt der Gemeinderat zu bedenken, stehe noch viel Arbeit an.

Etwas Flexibilität ist gefragt

Bereits gelegt werden konnten die Grundinstallationen für Wasser und Strom. Die weiteren Tätigkeiten werden nun bei normalem Kindergartenbetrieb im Erdgeschoss ausgeführt. Zu rechnen ist gemäss Gut nur mit wenigen Einschränkungen. Einzig der Zugang zu den Kindergartenzimmern erfolge während der Bauzeit über das Schulhausportal und fordere von den Mädchen und Buben ein wenig Entgegenkommen.

Die neue Etage fasst drei geräumige Schulzimmer sowie ein Gruppenzimmer und wird über einen Verbindungsgang an das Schulhaus Erbslet angebunden. Das Dach des Neubaus dient der Erweiterung der bestehenden Photovoltaikanlage der Schulanlage. «Dank eines straffen und ehrgeizigen Zeitplans für die Planung, die Submission, das Baubewilligungsverfahren sowie den Bau können die Räume in nur gerade 14 Monaten fast zeitrichtig zum Start des neuen Schuljahrs übergeben werden», hält der Gemeinderat fest. «Die ersten Wochen im August ist von der Schule noch Flexibilität gefordert, bis Anfang September der letzte Pinselstrich gesetzt sein wird.»

Es war weise Voraussicht

Rückblick: Durch die steigenden Kinderzahlen wurde der Platz knapp an der Schule Villigen, es bestand Handlungsbedarf. Zur Diskussion standen zwei Varianten, um neuen Raum bereitstellen zu können: die Reaktivierung des alten Schul- und Gemeindehauses in Stilli oder die Aufstockung des Kindergartenpavillons im Erbslet. Die Gemeindeversammlung entschied sich – nach einer lebhaften Debatte – für Letztere und genehmigte im vergangenen Juni den Kredit von 1,28 Mio. Franken.

«Die statischen Voraussetzungen für diese zusätzliche Etage wurden in weiser Voraussicht vor sieben Jahren bei der Realisierung des Kindergartens bereits berücksichtigt», erklärt Gemeinderat Gut. Bei der Planung des neuen Zweckbaus habe auf viele Wünsche eingegangen werden können. Begleitet wurden die Arbeiten durch eine aktive Kommission aus Mitgliedern des Gemeinderats, der Schulpflege, der Lehrerschaft sowie des Bauamts. «Die langen Fensterreihen, die grosszügigen Einbauschränke mit magnetischem Frontfurnier oder die Korkwände zum Aufstecken von Zeichnungen sind nur einige raffinierte Extras aus dieser Liste», führt Gut aus. Um den reibungslosen Bau kümmert sich die Firma Erne AG Holzbau, Laufenburg, als Totalunternehmer.

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