Habsburg
Der Gemeinderat erwartet mehr Steuereinnahmen trotz unverändertem Steuerfuss

Hauptpunkt der Traktandenliste der Gemeindeversammlung ist das Budget. Es sei immer schwieriger, ein ausgeglichenes Budget zu erstellen, meint der Gemeinderat.

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Der Gemeinderat Habsburg will am Steuerfuss von 85 Prozent festhalten.

Der Gemeinderat Habsburg will am Steuerfuss von 85 Prozent festhalten.

Der Gemeinderat Habsburg will am Steuerfuss von 85 Prozent festhalten. Auch wenn der Ertrag den budgetierten Aufwand inklusive Abschreibungen nicht ganz zu decken vermag, sei die Beibehaltung aufgrund der erwarteten Bevölkerungszunahme vertretbar. Zur Diskussion steht das Budget 2016 an der Gemeindeversammlung.

«Nicht beeinflussbare Kostensteigerungen infolge der gesellschaftlichen Entwicklung und neue Kosten und Aufgaben, welche vom Kanton an die Gemeinden delegiert werden, machen es immer schwieriger, ein ausgeglichenes Budget zu erstellen», hält die Behörde fest. Gerechnet wird mit einem Aufwandüberschuss von 47 160 Franken, der aus dem Eigenkapital gedeckt werden kann.

Mit einem höheren Nettoaufwand gerechnet wird im Vergleich zum Budget 2015 im Bereich Bildung – vor allem durch die höheren Schulgelder und Besoldungsanteile – sowie im Bereich Verkehr, in dem Projektkosten für die Sanierung des Burgacherwegs und die Einführung von Tempo 30 enthalten sind. Bei den allgemeinen Gemeindesteuereinnahmen wird ein Plus von 60 000 Franken erwartet. Mittelfristig geht der Gemeinderat bei den Steuereinnahmen «von einer vorsichtig positiven Entwicklung aus».

Nachhaltiges Wachstum

Die Gemeinde werde die notwendigen Investitionen in den kommenden Jahren ohne fremde Mittel finanzieren können, fährt die Behörde fort. «Im Rahmen der Rechnungsablage 2014 durften wir feststellen, dass der positive Finanztrend der Vorjahre fortgesetzt und konsolidiert werden konnte.» Ziel ist es gemäss Gemeinderat, allfällige Mehrkosten beziehungsweise Mindererträge aus eigenen Mitteln zu finanzieren. «Dies kann mit einem attraktiven Steuerfuss, verbunden mit einem nachhaltigen und kontinuierlichen Wachstum der Gemeinde gelingen.»

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Freitag, 20. November, über die Änderungen des Personalreglements. So sollen Angestellte der Gemeindeverwaltung nach fünf Jahren keine Treueprämie mehr erhalten. Das ist gemäss Gemeinderat nicht mehr üblich. Dafür soll es statt vier Wochen fünf Wochen Ferien geben. Zur Abstimmung stehen ausserdem das Gebührenreglement Feuerungskontrollen sowie zwei Einbürgerungen von deutschen Staatsangehörigen. (mhu/jam)

Gemeindeversammlung Freitag, 20. November, 20.15 Uhr, Schulhaus.