Birrfeld
Der Flugplatz Birrfeld hat den Test bestanden

Mit einer Alarmübung wurde gestern Nachmittag auf dem Flugplatz Birrfeld die Alarm- und Notfallorganisation geprüft. Mit Erfolg.

Hanny Dorer
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Feuerwehrübung auf dem Flugplatz Birrfeld
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 Feuerwehrübung auf dem Flugplatz Birrfeld
 Feuerwehrübung auf dem Flugplatz Birrfeld
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 Feuerwehrübung auf dem Flugplatz Birrfeld
 Feuerwehrübung auf dem Flugplatz Birrfeld

Feuerwehrübung auf dem Flugplatz Birrfeld

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) überlässt nichts dem Zufall, sondern überprüft regelmässig die Sicherheit auf den schweizerischen Flughäfen. Auch der Flugplatz Birrfeld wird alle drei Jahre einer Inspektion unterzogen.

Gestern Nachmittag fand deshalb unter der Aufsicht des Bazl eine Alarmübung statt. Die Gesamtübungsleitung lag in den Händen von Reto Neuwirth von Schutz & Rettung Zürich sowie Alexander Prinz, Kommandant der Flugplatzfeuerwehr Birrfeld.

Flugzeugkollision am Boden

Das Szenario: Ein Kleinflugzeug setzt nach einem Rundflug normal auf. Die Landung geschieht ohne Probleme, der Pilot muss nach dem Aufsetzen die Bremsen nicht betätigen, da er das Flugzeug bis zum Exit ausrollen lässt. Dort will er die Maschine stoppen, die Bremsen reagieren aber nicht, die Maschine kollidiert mit einem vor dem Hangar abgestellten Flugzeug. Es kommt zu starker Rauchentwicklung und Explosionen. Im Flugzeug befinden sich zwei Personen, in der Umgebung werden von den Explosionen zwei weitere Personen verletzt, brennende Teile liegen herum.

Dieses Szenario treffen die beiden Leute der Flugplatzfeuerwehr an, die als Erste mit dem Ersteinsatzfahrzeug zur Unfallstelle kommen. Kurz darauf trifft das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Lupfig-Scherz ein. Heinz Brem übernimmt die Einsatzleitung und nach einer kurzen Chaosphase laufen die Rettungen und Löscharbeiten zügig ab. Inzwischen ist auch die Ambulanz des Kantonsspitals Baden mit den Rettungssanitätern eingetroffen; die Betreuung der «Patienten» ist also sichergestellt.

Die Schiedsrichter von Bazl und Schutz&Rettung lobten an der Schlussbesprechung den engagierten Einsatz der Rettungskräfte und die gute Zusammenarbeit unter den anwesenden Organisationen. Bemängelt wurde hingegen, dass zu wenig auf die persönliche Ausrüstung geachtet wurde. Gute Noten erhielten die Sanitäter, denen eine gute Versorgung der Verletzten attestiert wurde. Vonseiten der Kantonspolizei, welche die Gesamteinsatzleitung hatte, wurde ebenfalls die gute Zusammenarbeit gelobt.

«Übung erfüllt», stellte Peter Tschümperlin vom Bazl fest. «Ich habe einen guten Eindruck, es sind hier engagierte Leute am Werk», lobte er. Es sei nicht selbstverständlich, dass eine Ortsfeuerwehr so tatkräftig mitarbeite, wie dies hier der Fall gewesen sei. «Es ist beruhigend, zu wissen: Wenn etwas passiert, sind die richtigen Leute da.»