«I Am Greta»

Der Film über Greta Thunberg startet in Brugg mit einer Podiumsdiskussion zum Klima

Mit «Fridays for Future» hat Klimaaktivistin Greta Thunberg – hier in Lausanne – eine globale Bewegung ausgelöst.

Mit «Fridays for Future» hat Klimaaktivistin Greta Thunberg – hier in Lausanne – eine globale Bewegung ausgelöst.

Podium und Filmpremiere: Odeon und Salzhaus organisieren in Brugg einen gemeinsamen Anlass.

Mit dem Schulstreik hat sie die globale Bewegung «Fridays for Future» ausgelöst: Die heute 17-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Schweden geht unermüdlich ihren Weg, redet den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft ins Gewissen – denjenigen, die ihrer Ansicht nach zu wenig unternehmen gegen die Erderwärmung. «Als die Klimakrise aufkam, wurde mir klar, dass wir genau wie alle anderen waren. Wir taten nicht genug», sagt sie im Dokumentarfilm «I Am Greta», der neu in die Kinos kommt.

Regisseur Nathan Grossman hat Greta Thunberg zwei Jahre begleitet mit der Kamera, geht den Fragen nach, was für ein Mensch die Klima-Ikone ist, was sie antreibt. Der spannende und sensible, gefühlsstarke und intelligente Film, lautet das Versprechen, gewährt überraschende Einblicke in die so faszinierende wie zerbrechliche Persönlichkeit, zeigt Greta Thunberg auch ausserhalb des Rampenlichts in privaten Momenten.

Kontroverse Diskussion erwünscht

Im Cinema Odeon in Brugg findet diesen Freitag, 16. Oktober, die Filmpremiere statt – als Besonderheit zusammen mit einer vorgängigen Podiumsdiskussion zum Thema Klima im Salzhaus. Teilnehmen werden Mechthild Mus von der Organisation Klimastreik Aargau sowie die Grossratskandidatinnen und Grossratskandidaten Yves Gärtner (Grüne), Karin Müller (FDP), Fabian Schütz (SVP) und Noah Zurfluh (SP). Für die Moderation verantwortlich ist Fabian Hägler, stellvertretender Chefredaktor der «Aargauer Zeitung».

Ziel sei es, einen generationen- und parteienübergreifenden, interessanten, öffentlichen Diskurs zu ermöglichen und unmittelbar vor den Wahlen vom Wochenende ein wichtiges und aktuelles Thema aufzugreifen, sagt Stephan Filati, der den Anlass zusammen mit dem Team vom Odeon und Salzhaus organisiert. Gewünscht sei durchaus auch eine kontroverse Diskussion rund um die Schweizer Klimapolitik und den Umgang mit Klimaaktivismus.

Für diese vertiefte Auseinandersetzung biete die weltweite Filmpremiere von «I Am Greta» eine gute Gelegenheit, ist Filati überzeugt. Schnell habe das Salzhaus-Team ins Boot geholt werden können, sagt der Odeon-Betriebsleiter. Die Zusammenarbeit unter den Brugger Kulturhäusern sei allgemein sehr wertvoll. Und gerade in der aktuellen Situation mit Covid-19 sei das Salzhaus die ideale Ergänzung für das Podiums­gespräch.

Apropos Corona: Die Platzzahl ist beschränkt und es empfiehlt sich, die Tickets – für den ganzen Abend – im Voraus unter www.odeon-brugg.ch zu kaufen. Für das Podium im Salzhaus besteht eine Maskenpflicht. (mhu)

«I Am Greta» Freitag, 16. Oktober; 20 Uhr Podium im Salzhaus (Bar ab 19 Uhr); 21.30 Uhr Filmpremiere im Cinema Odeon.

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