Premiere
Der Bözberg ist «Feuer und Flamme»

Am Wochenende hat das erste Jugendfest seit der Fusion auf dem Bözberg stattgefunden.

Samuel Frey
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Jugendfest Bözberg
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Auch hier beim Laser-Tontaubenschiessen ist Treffsicherheit gefragt
Das Schulhaus ist mit Feuer und Flammen dekoriert

Jugendfest Bözberg

Samuel Frey

«Von Norden, Osten, Süden und Westen – vom ganzen Bözberg, aus den verschiedenen Dorfteilen – sind wir und die Kinder zusammen gekommen, um das Jugendfest mit einem Feuer zu eröffnen», sagt Thorsten Bunz, der OK-Präsident und Pfarrer auf dem Bözberg ist. «Es ist ein Bözberger Fest für gross und klein, darum haben wir den Anlass mit dem Motto «Feuer und Flamme» Jugendfest plus genannt», erklärt er weiter. Am Samstag als das Fest beginnt, können die etwa 110 Schulkinder an verschiedenen Posten rund um das Schulhaus Ursprung Spass haben.

Die Feuerwehr Bözberg bietet drei Posten an, an denen die Kinder etwa mit selbst gepumptem Wasser die Fenster an einem kleinen Holzhaus einspritzen können: «Wir sind aus zwei Gründen hier: Erstens, wollen wir unsere neuen Fahrzeuge, die wir letztes Jahr bekommen haben, der Bevölkerung zeigen und zweitens möchten wir etwas fürs Dorf tun und die Feuerwehr den Kindern näher bringen», sagt Vizekommandant Thomas Birrer.

Lange Nacht

Daneben konnten die Kinder kleine Heissluftballons basteln, an einem grossen aufblasbaren Turm klettern, versuchen, Bälle in das richtige Tor zu werfen, bei Christian Ziegler, der um 22 Uhr eine Feuershow zeigt, lernen, wie man Feuer speit oder schluckt, und noch vieles mehr. Am Abend können die Erwachsenen im Festzelt mit der Band Partyfetzer in die Nacht hinein feiern, nachdem sie die Trampolinshow der Wallscrapers gesehen haben. Die kleineren Besucher können dasselbe an der Jugend-Disco tun, wo es eine alkoholfreie Cocktailbar gibt.

Nach dieser langen Nacht begrüsst das Jugendfest die Gäste am Sonntagmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst, der durch den Gospelchor Spirit of Hope unterstützt wird. Am Sonntag wie am Samstag können sich die Gäste am Grill verpflegen, um gestärkt am Sonntagnachmittag das Konzert vom S’Foifer und Weggli Trionettli geniessen zu können.

«Losgetreten wurde das Ganze durch einen Antrag an einer Gemeindeversammlung. Danach bildete sich ein Workshop, der die Ideen ausarbeitete, die schliesslich in einem OK umgesetzt wurden», sagt Thorsten Bunz. Ermöglicht wurde das Fest nur dadurch, dass die Gemeinde 30 000 Franken zur Verfügung gestellt habe und durch die vielen freiwilligen Helfer, erklärt er weiter. «Die Vereine wollten sich auch einbringen, aber leider hat es an diesem kleinen Fest nicht für alle gereicht und so haben wir uns entschlossen, dass es ein Fest von allen für alle sein soll und dass jeder anpacken kann», sagte Bunz.