Dienstag, 24. April: Venedig bietet sich für einen Ruhetag an. Wir beginnen den Tag mit einer Vaporetto-Fahrt auf dem Canale Grande durch die verregnete Lagunenstadt und machen dabei die überraschende Entdeckung, dass Venedig bei Regen seinen besonderen Reiz hat. Der Regen gibt dem Zustand der feuchtigkeitszerfressenen Mauern ihre besondere Glaubwürdigkeit und gibt den farbigen Palazzi die Leuchtkraft eines frisch gemalten Aquarells. Irgendwie wirkt die untergehende Stadt so noch authentischer. Oder ist der «Untergang» doch nicht mehr als ein PR-Gag des Tourismusbüros, damit die ganze Welt nochmals vorbei kommt, bevor es soweit ist?