Brugg-Windisch

Delegiertenversammlung: Der Campussaal wird dank zweier Parteien zum nationalen Politzentrum

Der Campussaal Brugg-Windisch wird rege von verschiedenen Parteien genutzt.

Der Campussaal Brugg-Windisch wird rege von verschiedenen Parteien genutzt.

Die Grünen und die SVP kommen für ihre Delegiertenversammlung nach Brugg-Windisch. Nach dem Lockdown ist jede tatsächlich stattfindende Veranstaltung ein Lichtblick für die Campussaal-Betreiber.

Zwar ticken die Grünen und die SVP meist überhaupt nicht gleich. Geht es aber um einen gut erreichbaren Ort für das Durchführen ihrer nationalen Delegiertenversammlungen, sind sich die beiden Parteien einig. Beide haben sich für den Campussaal Brugg-Windisch am Bahnhof entschieden. Damit runden sie den Reigen der grösseren nationalen Parteien ab.

Von diesen testete zuerst die CVP im Jahr 2015 den neuen, modernen Brugger Tagungsort. Danach kamen im Jahresrhythmus FDP, GLP und SP in den Campussaal. Einzig im vergangenen Jahr konnte die ABA Management GmbH keine nationale Partei in Brugg-Windisch begrüssen. Ursprünglich hatten die Grünen ihre Veranstaltung bereits im April im Campussaal durchführen wollen, mussten diese dann aber aufgrund der Coronapandemie verschieben. Als Verschiebedatum interessierten sie sich unter anderem für den 22. August. Da die SVP diesen Termin schon im Visier hatte, entschieden sich die Grünen für den 15. August.

Ein Lichtblick für die Campussaal-Betreiber

Die Aargauer Regierungsratskandidatin Christiane Guyer und Nationalrätin Irène Kälin aus dem Schenkenbergertal werden die eingeladenen Grünen-Delegierten diesen Samstag begrüssen und ihnen eine Grussbotschaft überbringen. Neben der Parolenfassung für die bevorstehenden Urnenabstimmungen und den Informationen aus der Fraktion ist der Green New Deal das Hauptthema. Damit sollen die Weichen für einen ökologischen und sozialen Umbau der Gesellschaft gestellt werden. Bei der SVP eine Woche später ist die Wahl des neuen Parteipräsidenten – zur Diskussion steht der Tessiner Ständerat Marco Chiesa – von nationalem Interesse.

Nach dem Lockdown ist jede tatsächlich stattfindende Veranstaltung ein Lichtblick für die Campussaal-Betreiber. «Täglich nehmen wir von unseren Veranstaltern Absagen und Verschiebungen entgegen», schildert Co-Geschäftsführerin Kathrin Kalt die aktuelle Coronasituation. Zur professionellen Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts haben die Saalbetreiber unter anderem kürzlich drei kontaktlose Temperatur-Scanner angeschafft.

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