Effingen

Dauerparkierer sind nicht willkommen

Im Verkehr mit dem Gemeindehaus und der Alten Trotte ist das Parkieren erlaubt. Für alle anderen gilt neu ein Parkierungsverbot. Raphael Hünerfauth/Archiv az

Im Verkehr mit dem Gemeindehaus und der Alten Trotte ist das Parkieren erlaubt. Für alle anderen gilt neu ein Parkierungsverbot. Raphael Hünerfauth/Archiv az

Wer künftig beim Gemeindehaus Effingen den ganzen Tag parkiert, kann gebüsst werden. Für Einheimische gibt es aber eine Alternative.

Die Szene wiederholt sich praktisch jeden Tag: Die neun Parkfelder vor dem Gemeindehaus und Mehrzweckgebäude Effingen sind komplett belegt. Pendler und Ausflügler aus Effingen und den Nachbargemeinden stellen hier ihr Auto ab und besteigen an der wenige Schritte entfernten Postauto-Haltestelle «Effingen Dorf» den Bus. Das Privatauto bleibt oft den ganzen Tag auf dem Parkplatz stehen. Gratis.

Verbotstafel wird montiert

Wer im Gemeindehaus oder in der Alten Trotte an der gegenüberliegenden Strassenseite etwas erledigen, an einer Sitzung teilnehmen oder einen Kurs respektive eine Veranstaltung besuchen will, findet oft keinen freien Parkplatz mehr. Dieses Problem kennen viele Gemeinden – der Lösungsansatz ist aber unterschiedlich: Während beispielsweise Unterentfelden über die Einführung von Gebühren diskutiert, hat der Gemeinderat Effingen ein Parkierungsverbot erlassen. Die neue Signalisation wird mit dem Zusatz «Im Verkehr mit dem Gemeindehaus und der Alten Trotte gestattet» versehen.

Das Phänomen der Dauerparkierer habe in den letzten Monaten zugenommen, sagt Gemeindeschreiber Stefan Treier. Mit der geplanten Massnahme gehe es darum, Ordnung zu schaffen. Das neue Verbot ist bereits in Rechtskraft erwachsen. Gegen Ende November wird es durch eine Tafel signalisiert.

Kiesplatz für Einheimische

Für Busbenützer aus dem Dorf bestehe die Möglichkeit, künftig die neu geschaffenen Parkplätze auf der Zivilschutzanlage links vom Gemeindehaus zu benutzen, schreibt der Gemeinderat im jüngsten Mitteilungsblatt. Dabei sei zu beachten, dass nur diese Seite des Kiesplatzes auf der Zivilschutzanlage für Parkplätze benützt werde, damit der Zugang zu den Altstoffsammelstellen nicht beeinträchtigt wird.

Parksünder würden zu Beginn mit einem Zettel an das neue Verbot erinnert, sagt Gemeindeschreiber Treier weiter. «Wir wollen nicht plötzlich den Bölimann spielen und ununterbrochen kontrollieren. Die Situation ist auch nicht vergleichbar mit dem rigiden Parkierungsregime in der Stadt Brugg.» Seit das Zentrum für Rohkost und Gesundheit im ehemaligen Restaurant Rebstock eröffnet ist, gilt auf dem benachbarten Parkplatz ebenfalls ein Parkverbot für Pendler oder Ausflügler.

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