Diesen Sonntag, 17. Februar, findet im Brugger Zimmermannhaus um 14 Uhr das Künstlergespräch zur aktuellen Ausstellung mit Renata Bünter (*1962, lebt und arbeitet in Bern) statt. Die Bildhauerin, Zeichnerin, Autorin und Videokünstlerin gibt im Gespräch mit Kunsthistorikerin Kathrin Frauenfelder Einblicke in ihre Themen, Denk- und Arbeitsweisen.

Im Zimmermannhaus setzt sie sich vorwiegend mit den Mitteln der Skulptur damit auseinander, einen Platz einzunehmen, eine Bewegung zu zeichnen, einen Gedanken wieder zu verlassen. Das Flüchtige, Fragile, Offene ist für sie typisch. Sie arbeitet mit Versatzstücken, mit Hinweisen, und lässt Vieles in der Schwebe.

Der Wortwechsel ist eine gute Gelegenheit, mehr über die gezeigten Arbeiten, deren Entstehungsprozesse sowie über die Künstlerin zu erfahren und auch eigene Fragen einzubringen. 

Vom 19. Januar bis 10. März zeigt das Zimmermannhaus eine Ausstellung mit Werken von Hans Anliker und Renata Bünter. Beide Kunstschaffenden arbeiten mit Raum, Reduktion und Überlagerungen und schaffen mit ihren fragilen, poetischen Werken gleichzeitig flüchtige und verdichtete Momente, die an unsere Erfahrungen, Erinnerungen, inneren Bilder anknüpfen. (az)